#89 - Warum zu viele Plugins deine Webseite ausbremsen
Shownotes
Du hast das Gefühl, deine Website wird immer langsamer, unübersichtlicher oder macht plötzlich Probleme und du weißt nicht warum? Oft liegt genau das an einem unsichtbaren Plugin-Dschungel, der sich über die Zeit aufgebaut hat.
In dieser Folge zeige ich dir, warum zu viele oder doppelte Plugins deiner Website schaden können und worauf du unbedingt achten solltest. Du bekommst einen klaren Blick darauf, wie solche Strukturen entstehen und warum sie langfristig zum Problem werden.
Außerdem nehme ich dich mit durch einfache Denkansätze, mit denen du wieder Ordnung in deine Website bringst. Wenn du verstehen möchtest, wie du deine Website schlank, sicher und stabil hältst, hör unbedingt rein.
Shownotes
Transkript anzeigen
00:00:05: (Musik) Hallo und herzlich willkommen zu Webseiten-Magie, dem Podcast, der deine
00:00:10: Website zur besten Mitarbeiterin macht.
00:00:13: Hier erfährst du, wie du als Solo-Selbstständiger deine Website in
00:00:16: eine echte Kundenmaschine verwandelst.
00:00:18: Du bekommst nicht nur praktische Tipps und Tricks, sondern auch spannende Einblicke
00:00:22: hinter die Kulissen einer Web- und Marketingexpertin.
00:00:25: Bist du bereit, in die magische Welt der Webseiten einzutauchen?
00:00:28: Dann lass uns loslegen.
00:00:30: Hier kommt deine Gastgeberin, Angelika Stempfle.
00:00:39: Auch von meiner Seite ein herzliches Hallo zu einer brandneuen
00:00:42: Episode von Website-Magie.
00:00:43: Aktuell arbeite ich gerade an der Optimierung eines
00:00:48: Webshops von einer Kundin.
00:00:50: Der Shop hat einige Baustellen, aber wenn ich einmal beginne, schaue ich mir
00:00:56: zuerst einmal klarerweise die technische Seite einer Webseite
00:01:00: an oder eines Shops an.
00:01:02: Und da beginnt meistens schon der recht spannende Teil.
00:01:05: Wenn ich mal die Plugin-Liste öffne, und da sehe ich oft wirklich eine ganze
00:01:11: Liste von Plugins, nicht 10 oder 15, sondern wirklich manchmal denke ich mir,
00:01:16: Oida, da muss ich, glaube ich, jetzt bald zum Zählen aufhören.
00:01:20: Und das ist tatsächlich was, was mir auch recht häufig begegnet.
00:01:25: Das sind Webseiten oder Shops, in denen sich im Lauf der Jahre ein regelrechter
00:01:30: Plugin-Dschungel entwickelt hat.
00:01:32: Oder auch, ich sehe das auch häufiger, wenn mehr als ein Webseitenexperte oder
00:01:37: Webseitenbastler im Vorfeld damit beschäftigt war.
00:01:41: Weil jeder fügt noch ein Plugin hinzu, jeder fügt noch- ändert noch etwas.
00:01:46: Weil viele, ganz ehrlich gesagt, einfach nicht wissen,
00:01:49: dass man für gewisse Dinge nicht einmal ein Plugin braucht, weil es zum Beispiel
00:01:53: im Theme schon enthalten ist bzw.
00:01:55: weil das- ein installiertes Plugin das bereits kann.
00:01:58: Und in dem konkreten Fall waren wirklich mehrere- sind viel zu viele Plugins
00:02:05: installiert und viele erfüllen eine gleiche oder ähnliche Funktion.
00:02:10: Dann sind Plugins, die nicht notwendig sind, es waren Plugins drauf, die
00:02:13: deaktiviert waren und trotzdem immer noch da waren.
00:02:18: Also da sollte man ganz, ganz genau hinschauen.
00:02:21: Deshalb ist das eines der ersten Dinge, das ich bei jeder Webseite mache, ich
00:02:26: schaue mir an, ob wirklich nur jene Plugins installiert sind, die für
00:02:31: die Webseite auch wirklich notwendig sind.
00:02:34: Plugins sind ja grundsätzlich nichts Schlechtes.
00:02:36: Sie sind sogar was sehr Gutes.
00:02:39: Denn sie sind eines der Hauptgründe, warum Systeme wie WordPress so flexibel sind.
00:02:45: Mit einem Plugin kannst du deiner Webseite Funktionen hinzufügen, ohne dass
00:02:49: du selbst programmieren musst.
00:02:51: Gut, du möchtest ein Kontaktformular?
00:02:54: Bei manchen Themes ist ein Plugin notwendig.
00:02:56: Oder du möchtest bessere Suchmaschinenoptimierung?
00:02:59: Plugin. Du möchtest einen Online-Shop?
00:03:02: Klar, Plugin.
00:03:04: Also Plugins sind im Grunde nichts anderes als Werkzeuge.
00:03:08: Aber wie bei anderen Werkzeugen auch, gilt hier:
00:03:12: Ein gutes Werkzeug ist unglaublich hilfreich, aber eine ganze Werkstatt
00:03:16: voller Werkzeuge, die man nicht benutzt, das sorgt eher für Chaos
00:03:20: als für Produktivität.
00:03:22: Also das Problem ist nicht, dass Plugins existieren, sondern das Problem entsteht
00:03:27: dann, wenn sich über die Zeit immer mehr davon ansammeln und das manchmal
00:03:32: leider auch oft unbemerkt.
00:03:33: Also welche Probleme gibts denn?
00:03:36: Problem Nummer 1: Die Performance.
00:03:38: Also stell dir deine Website einmal wie ein kleines Restaurant vor.
00:03:42: Jedes Plugin ist wie ein zusätzlicher Mitarbeiter in der Küche.
00:03:46: Ein Mitarbeiter kann sehr hilfreich sein, ein zweiter, ein dritter
00:03:49: vielleicht auch noch.
00:03:50: Aber wenn du plötzlich 20 Leute in einer 15-Quadratmeter-Küche hast, dann wird
00:03:55: es eng und dann stehen sich alle im Weg.
00:03:59: Alles braucht Platz und noch dazu greifen alle auf dieselben Ressourcen zu.
00:04:04: Das ist genauso wie bei den Plugins.
00:04:07: Jedes Plugin bringt seinen eigenen Code mit, oft auch noch eigene Skripte, eigene
00:04:12: Datenbankabfragen und eigene Styles.
00:04:16: Das bedeutet, jedes einzelne Plugin verlangt Ressourcen von
00:04:20: deiner Webseite, klar.
00:04:22: Und wenn du also schon viele Plugins installiert hast, dann
00:04:26: muss deine Seite oder muss dein System bei jedem Seitenaufruf deutlich mehr Arbeit
00:04:32: leisten und das Ergebnis sind oft längere Ladezeiten.
00:04:36: Und grad bei Webshops oder Unternehmenswebseiten ist
00:04:39: das ein echtes Problem.
00:04:40: Denn wie du weißt, Besucher im Internet haben nicht viel Geduld.
00:04:44: Also wenn deine Seite langsam lädt, dann gehen sie halt wieder.
00:04:48: Problem Nummer 2 ist die Sicherheit.
00:04:51: Und jedes Plugin ist ein zusätzlicher Baustein in deiner Webseite.
00:04:56: Und jeder dieser zusätzlichen Bausteine kann theoretisch auch zu
00:05:00: einer Schwachstelle werden.
00:05:02: Weil ganz viele Angriffe auf Webseiten passieren über veraltete
00:05:06: Plugins, über deaktivierte Plugins, über Plugins, die nicht mehr gewartet werden.
00:05:12: Also das kann dir passieren, wenn du ein Plugin verwendest, das vielleicht auch
00:05:16: vorher nicht häufig verwendet wurde, dass das nicht einmal mehr gepflegt wird
00:05:20: und kein Entwickler mehr daran arbeitet.
00:05:22: Wenn dann solche Sicherheitslücken entdeckt werden und nicht geschlossen
00:05:27: werden, dann ist natürlich die Chance recht hoch, dass deine Seite gehackt wird.
00:05:32: Und oft ist ja auch das Problem, solche Plugins, die nicht mehr gewartet oder
00:05:37: nicht mehr weiterentwickelt werden, die bleiben oft jahrelang auf einer Webseite
00:05:40: installiert, einfach weil niemand mehr dran denkt, dass sie da sind und sich auch
00:05:44: keiner darum kümmert, dass sie regelmäßig ein Update verpasst bekommen.
00:05:48: Und dann machst du es auch- ist das gleich, als würdest du die Hintertür offen
00:05:52: lassen für irgendwelche Hackerangriffe.
00:05:54: Problem Nummer 3, und zwar da geht es um doppelte Funktionen.
00:05:59: Das ist eines der häufigsten Dinge, die ich bei bestehenden Webseiten sehe.
00:06:03: Dass mehrere Plugins fast dieselbe Aufgabe haben.
00:06:07: Zum Beispiel man hat zwei Sicherheitsplugins oder zwei SEO-Plugins
00:06:12: oder drei verschiedene Plugins für Formulare.
00:06:15: Genau das ist zum Beispiel jetzt in dem Webshop, den ich überarbeite.
00:06:20: Da waren einfach mehrere Plugins mit ähnlichen Funktionen drinnen.
00:06:24: Also mindestens die Hälfte der Plugins haben wir entfernen können,
00:06:27: weil es dafür schon was gab.
00:06:30: Beziehungsweise weil das Theme diese Funktion bereits integriert hat.
00:06:35: Also das ist ungefähr so, als würdest du in deiner Küche 3 Kaffeemaschinen
00:06:39: aufstellen, obwohl du eigentlich nur eine benutzt.
00:06:42: Deine Küche wird dadurch nicht besser, sie wird einfach nur voller.
00:06:45: Und technisch gesehen kann das sogar zu Problemen führen.
00:06:49: Plugins, die sich gegenseitig beeinflussen oder Funktionen doppelt ausführen, können
00:06:54: zu Problemen führen, bis dahin, dass deine Webseite nicht mehr richtig funktioniert.
00:07:00: Wie kannst du jetzt deinen Plugin-Dschungel aufräumen?
00:07:04: Also, die gute Nachricht ist, dass sich das meistens recht einfach machen lässt.
00:07:10: Der erste Schritt ist ganz simpel: Du öffnest die Plugin-Liste auf deiner
00:07:14: Webseite und gehst sie einmal bewusst durch.
00:07:16: Stell dir bei jedem Plugin zwei Fragen: Erstens: Wofür ist dieses Plugin
00:07:21: eigentlich installiert worden?
00:07:23: Und zweitens, das ist dann noch wichtiger, brauche ich diese Funktion überhaupt noch?
00:07:29: Weil oft stellt man dabei fest, dass ein Plugin einmal für ein kleines Experiment
00:07:32: installiert wurde oder zum Beispiel, weil man halt kurzfristig zum Beispiel auch ein
00:07:36: Popup brauchte, das dann nie wieder verwendet wurde und
00:07:40: das Plugin wurde einfach nicht entfernt.
00:07:42: Der zweite Schritt ist dann, nach Doppelungen zu suchen.
00:07:45: Also gibt es mehrere Plugins für dieselbe Aufgabe?
00:07:49: Und wenn ja, dann lohnt es sich zu überprüfen, welches Plugin wirklich
00:07:53: benötigt wird und welches du einfach entfernen kannst.
00:07:56: Und dann der dritte Punkt, den du noch beachten solltest: Viele moderne Themes
00:08:02: bringen inzwischen auch sehr viele Funktionen mit.
00:08:05: Also zum Beispiel Slider oder einfache Formularfunktionen oder auch
00:08:11: einfache Layout-Elemente sind ganz häufig schon integriert.
00:08:15: Das heißt, du brauchst manchmal gar kein Plugin mehr dafür.
00:08:19: Deshalb achte auch, und das ist mein magischer Feentipp: Achte auch schon bei
00:08:24: der Auswahl deines Themes darauf, was es kann.
00:08:27: Wenn du dir im Vorfeld überlegst, was muss- was sind die Must-haves
00:08:32: auf meiner Webseite? Was muss meine Seite können?
00:08:34: Zum Beispiel: Ich will unbedingt einen Slider haben.
00:08:37: Ich brauche ein Kontaktformular.
00:08:39: Dann achte darauf, welches Theme und welcher Pagebuilder das zum
00:08:43: Beispiel schon dabei hat.
00:08:44: Dann brauchst du dafür keine eigenen Plugins.
00:08:48: Wenn du jetzt du zum Beispiel sagst, na ja, okay,
00:08:51: da steht zwar irgendwas dabei, was das Plugin kann, um für dich
00:08:58: da Einfachheit zu schaffen, mach, wenn du- und du hast- sag, du hast
00:09:03: mehr als 5 Plugins zum Beispiel, mach dir eine Liste, schreib die Plugins rein und
00:09:08: dann geh mal her und google die einzelnen Funktionen.
00:09:11: Die schreibst du dann in die Liste rein, was jedes Plugin davon kann.
00:09:15: Und dann überprüf noch, ob diese Funktion nicht auch im Theme schon integriert ist.
00:09:20: Auch das kannst du googlen.
00:09:21: Und am Ende kannst du dann entscheiden, welches Plugin du wirklich
00:09:24: brauchst und welches eben nicht.
00:09:26: Also was ist so dieses Fazit?
00:09:29: Also Plugins sind wirklich großartige Werkzeuge, weil sie dir wirklich die
00:09:34: Möglichkeit geben, dass du deine Seite selbst gestaltest, ohne
00:09:39: dass du Programmierkenntnisse brauchst.
00:09:42: Und Webseiten wären so auch deutlich komplizierter umzusetzen.
00:09:47: Aber, wie ich schon gesagt hab, wie bei jedem guten Werkzeug gilt auch hier:
00:09:52: Qualität und Übersicht sind viel wichtiger als Masse.
00:09:56: Eine Webseite mit wenigen, aber gut ausgewählten Plugins, ist meistens
00:10:00: schneller, sicherer und natürlich auch deutlich einfacher zu warten.
00:10:05: Und ganz sicher lohnt es sich, dass du hin und wieder einen Blick hinter die
00:10:09: Kulissen deiner eigenen Webseite wirfst.
00:10:12: Vielleicht stellst du da ja schon fest, dass sich da über die Zeit ein ganz
00:10:16: kleiner Plugin-Dschungel angesammelt hat.
00:10:18: Und wenn das wirklich der Fall ist, dann ist genau jetzt der gute Zeitpunkt,
00:10:22: um gründlich aufzuräumen.
00:10:24: Wenn du dir jetzt unsicher bist, ob deine Webseite wirklich zu viele Plugins
00:10:29: verwendet oder ob sich irgendwo auch unnötige
00:10:32: Erweiterungen verstecken, dann lass uns doch gerne mal gemeinsam
00:10:36: einen Blick drauf werfen.
00:10:38: Buch dir ein kostenloses Erstgespräch und wir schauen, ob ich dir helfen kann.
00:10:43: Den Link zum Erstgespräch findest du wie immer in den Shownotes.
00:10:47: Dann wünsche ich dir eigentlich nur mehr viel Spaß, bis zur nächsten Folge.
00:10:53: Bleib zauberhaft und voller Tatendrang, deine Angelika.
00:11:01: (Musik) Das wars auch schon wieder mit dieser Folge von Webseiten-Magie.
00:11:04: Vielen Dank, dass du mit dabei warst!
00:11:07: Weitere Informationen zu Angelika und ihrer Arbeit findest du unter www.
00:11:11: diemarketingfee. at.
00:11:14: Und jetzt stellt sich die Frage: Wie ist es bei dir?
00:11:17: Hast du bereits eine Website, die du vielleicht sogar selbst erstellt hast?
00:11:20: Oder du hast sie vor einiger Zeit erstellen lassen, aber es kommen
00:11:23: keinerlei Anfragen über sie?
00:11:25: Und generell: Irgendwie bist du mit deiner Website schon länger nicht
00:11:28: mehr glücklich und zufrieden?
00:11:29: Wenn es dir so geht, dann sichere dir jetzt ein kostenloses
00:11:33: Erstgespräch mit Angelika.
00:11:35: Sie schaut sich mit dir deine aktuelle Situation an, bespricht deine Ziele und
00:11:38: ihr findet gemeinsam heraus, was die nächsten Schritte sind.
00:11:42: Egal, ob du dich gerade mit Ladezeiten herumschlägst oder deine Website
00:11:45: optimieren willst, setzt euch zusammen und klärt, wie
00:11:48: sie dir am besten weiterhelfen kann.
00:11:51: Den Link zur Terminbuchung findest du in den Shownotes.
00:11:53: Danke, dass du uns heute dein Ohr geliehen hast.
00:11:55: Und denk immer daran: Mach deine Website zu deiner besten Mitarbeiterin!
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