#81 - Wie du Website-Texte professionell erstellst (Sandra Brestrich)
Shownotes
Deine Website sieht gut aus, aber Anfragen bleiben aus? Dann liegt es sehr wahrscheinlich an den Texten.
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Sandra Brestrich, der „Textkomplizin“, darüber, warum nette Website-Texte nichts verkaufen – und was stattdessen wirklich funktioniert.
Wir sprechen über Klarheit, Zielgruppenverständnis, typische Textfehler von Solo-Selbstständigen und warum Storytelling ohne Strategie nicht konvertiert. Außerdem nehmen wir KI-Tools wie ChatGPT unter die Lupe: hilfreiches Werkzeug oder Marketing-Falle?
Eine Folge für alle Solo-Selbstständigen, die aus ihrer Website endlich eine Kundenmaschine machen wollen.
Shownotes
Transkript anzeigen
00:00:03: (Musik) Hallo und herzlich willkommen zu Webseitenmagie, dem Podcast, der deine
00:00:08: Website zur besten Mitarbeiterin macht.
00:00:10: Hier erfährst du, wie du als Solo-Selbstständiger deine Website in
00:00:14: eine echte Kundenmaschine verwandelst.
00:00:16: Du bekommst nicht nur praktische Tipps und Tricks, sondern auch spannende Einblicke
00:00:20: hinter die Kulissen einer Web- und Marketing-Expertin.
00:00:23: Bist du bereit, in die magische Welt der Webseiten einzutauchen?
00:00:26: Dann lass uns loslegen.
00:00:28: Hier kommt deine Gastgeberin, Angelika Stempfle.
00:00:39: Auch von meiner Seite ein herzliches Hallo zu einer neuen Episode von Webseitenmagie.
00:00:46: Deine Webseite steht, das Design gefällt dir, aber irgendwie springt
00:00:49: der Funke nicht über. Vielleicht liegt es dann an den Texten.
00:00:54: Heute habe ich eine echte Text-Spürnase zu Gast: Sandra Brestrich, besser
00:01:00: bekannt als die Textkomplizin.
00:01:02: Sie ist wie die Miss Marple, nur nicht auf Verbrecherjagd, sondern auf der
00:01:07: Suche nach den besten Worten.
00:01:09: Für Solo-Selbstständige, die mit Klartext überzeugen und Kunden gewinnen wollen.
00:01:14: Sandra bringt nicht nur über 20 Jahre Erfahrung in PR-Marketing und Text mit,
00:01:18: sondern sie hat auch ein ganz feines Gespür für das, was zwischen
00:01:21: den Zeilen passiert.
00:01:23: Heute sprechen wir über die Magie guter Website-Texte, typische Fehler,
00:01:28: die viele Solo-Selbstständige machen und darüber, wie KI beim Schreiben
00:01:32: helfen kann oder auch nicht.
00:01:34: Herzlich willkommen, liebe Sandra.
00:01:36: Danke, liebe Angelika, für die Einladung in deinen Podcast und für
00:01:39: dieses wundervolle Intro.
00:01:41: Ich werde hier ganz rot, das können die Hörer wahrscheinlich nicht sehen, aber ich
00:01:45: fühle mich gerade ganz, ganz herzlich willkommen geheißen.
00:01:48: Danke dafür.
00:01:49: Ja, jederzeit gerne.
00:01:51: Fangen wir gleich mal an.
00:01:53: Du nennst dich ja selbst Textkomplizin.
00:01:55: Also das klingt ja eher nach einer geheimen Mission mit Worten.
00:01:59: Was bedeutet arbeitet aber dieser Begriff für dich und wie hat dein Weg in
00:02:03: die Welt der Werbetexte begonnen?
00:02:05: Ja, tatsächlich sehe ich die Textkomplizin wirklich als die Unterstützung für alle
00:02:10: die, die nicht selbst schreiben wollen oder selbst schreiben können.
00:02:13: Manche sind da ganz schambefreit und sagen: „Ich kann das
00:02:16: nicht, ich will das nicht.
00:02:17: Mach du das für mich." Es gibt aber tatsächlich auch die Selbstständigen oder
00:02:20: die Unternehmer, die das lieber so ein bisschen unter den Teppich kehren und
00:02:23: sagen: „Ich hole mir eine Komplizin, aber sie darf gerne im Hintergrund bleiben."
00:02:27: Und weil ich einfach diese Vorstellung, dass ich so die heimliche und für manche
00:02:31: auch die unheimliche Unterstützung im Marketing bin, habe ich
00:02:35: mich „Textkomplizin" genannt.
00:02:37: Wie war mein Weg?
00:02:38: Mein Weg war, ich glaube, ganz klassisch.
00:02:40: Ich habe Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Uni Leipzig
00:02:44: studiert, habe dann tatsächlich auch in Agenturen gearbeitet, habe
00:02:47: in Großkonzernen gearbeitet.
00:02:49: Also ich war eine ganze Zeit lang im Angestelltenverhältnis, war da immer im
00:02:54: Marketing tätig, hatte immer mit Buchstaben sozusagen zu tun, bis ich mich
00:02:58: dann 2016 selbstständig gemacht habe und seitdem eben Solo-Selbstständige oder auch
00:03:03: kleine mittelständische Unternehmen unterstütze in ihren Marketingaktivitäten.
00:03:10: Ja, danke. Klingt ja sehr spannend.
00:03:12: Was macht jetzt für dich so einen erfolgreichen Webseitentext aus?
00:03:18: Worauf kommt es da wirklich an, dass du sagst: „Hey, der ist cool,
00:03:22: der ist gut und der verkauft?"
00:03:24: Ganz, ganz wichtig ist Klarheit, ist Struktur.
00:03:28: Also es geht bei mir als Texterin nicht nur darum, dass ich die richtigen
00:03:31: Buchstaben sozusagen in die richtige Reihenfolge bringe, sondern ganz,
00:03:35: ganz wichtig ist wirklich das Ziel.
00:03:37: Also was will ich eigentlich als Anbieter, als Unternehmer mit
00:03:41: meinen Texten erreichen?
00:03:42: Will ich, dass die Texte einfach nur informieren oder will ich,
00:03:45: dass die Texte auch verkaufen?
00:03:47: Und wenn sie verkaufen sollen, dann ist es ganz, ganz wichtig, dass ich meinen
00:03:51: Kunden, dass ich die Zielgruppe kenne und nicht nur oberflächlich kenne, sondern
00:03:55: dass ich tatsächlich sehr genau weiß, welche Probleme, welche
00:03:59: Herausforderungen haben die Kunden?
00:04:00: Welche Einwände haben sie auch möglicherweise in Bezug auf mein Angebot?
00:04:04: Also es ist ganz, ganz wichtig, dass man mit Sprache, dass man mit Text den Leser
00:04:08: und potenziellen Kunden wirklich auch führt, dass man ihn abholt, dass man ihm
00:04:13: klarmacht: „Du bist hier richtig, wenn du das und das Problem hast, so löse ich
00:04:17: das Problem für dich oder mit dir.
00:04:20: Und das ist jetzt die gewünschte Handlung, die du bitte vornimmst, damit wir zwei
00:04:24: zusammenkommen." Und das ist tatsächlich was, was ich ganz oft auf Webseiten
00:04:27: beobachte, die nicht von professionellen Textern verfasst sind.
00:04:32: Ich nenne sie immer liebevoll die Selberschreiber.
00:04:35: Die machen dann so ein bisschen den Bauchladen auf.
00:04:37: Die können dann alles so ein bisschen und ganz viel hätte, hätte Fahrradkette
00:04:41: und wenn dann und außerdem.
00:04:43: Und das sorgt dafür, dass Leser tatsächlich am Ende verwirrt sind.
00:04:47: Und wer verwirrt ist, der klickt nicht, der kauft nicht, den hat man verloren.
00:04:51: Deswegen ist wirklich Struktur, Klarheit, Führung und natürlich dann auch
00:04:56: die passenden Worte ist eigentlich die, ich sage mal, geheime Komplizenmischung,
00:05:00: die dann einen Websitetext zu einem erfolgreichen Text macht.
00:05:04: Ja, da hast du ja schon was von meiner nächsten Frage etwas vorweggenommen, weil
00:05:08: du gesagt hast (lacht), die Websiteschreiber, bei mir sind sie
00:05:12: immer- also bei dir sind die Selberschreiber, bei mir sind sie
00:05:15: Websitenbastler, die das selber machen.
00:05:18: Aber ich erlebe ja auch immer wieder, wie viele Solo-Selbstständige oder auch
00:05:23: kleinere Unternehmen ihre Texte selber schreiben.
00:05:27: Und was sind jetzt deiner Meinung die häufigsten Stolperfallen, die du wieder
00:05:33: siehst, jetzt abgesehen von „Herzlich willkommen an meiner Seite".
00:05:36: Oh ja.
00:05:36: (lacht) Das ist der Fehler, den ich immer wieder sehe.
00:05:40: Also die häufigsten Fehler sind tatsächlich, dass die Unternehmer
00:05:45: die falsche Brille aufhaben.
00:05:46: Also die schauen durch ihre Brille und trommeln ganz selbstbewusst und manchmal
00:05:51: auch laut, wie gut sie sind und was sie alles beherrschen, aber sie versäumen
00:05:55: eigentlich, durch die Brille des Kunden zu schauen.
00:05:57: Der Kunde will immer wissen: „Was ist hier für mich drin?
00:06:01: Was habe ich hier davon?" Wir müssen uns immer in Erinnerung rufen, Kunden surfen
00:06:05: im Netz, weil sie ein Problem haben und weil sie eine Lösung
00:06:08: für ein Problem suchen.
00:06:10: Und wenn sie dann auf deine Website kommen, wollen sie ja verstanden werden.
00:06:13: Dann wollen sie erkennen: Ich bin hier richtig mit meinem Problem.
00:06:17: Und dieser Perspektivwechsel, der ist ganz, ganz wichtig und den kennen
00:06:22: viele Selberschreiber einfach nicht.
00:06:23: Sie verstehen nicht, dass es nicht darum geht, wer sie sind und was sie können,
00:06:27: sondern dass es darum geht, was will denn der Kunde und wie muss denn der Kunde
00:06:30: angesprochen und abgeholt werden, damit er sich verstanden fühlt und damit er bucht
00:06:34: oder ein Gespräch vereinbart, was auch immer dann die Handlung ist.
00:06:38: Das ist ein Fehler, der mir häufig auffällt.
00:06:41: Und tatsächlich dieses sehr generische, ich nenne es manchmal
00:06:45: auch dieses Schwafelnde.
00:06:47: Menschen haben Angst, Klartext zu schreiben, weil sie fürchten dann,
00:06:51: jemandem auf die Füße zu treten oder weil sie fürchten, dann abgelehnt zu
00:06:55: werden oder bewertet zu werden.
00:06:58: Dabei ist Klartext enorm hilfreich, um die richtigen Kunden zu erreichen.
00:07:03: Also Klartext ist wie ein Filter.
00:07:05: Es gibt Worte, die triggern bestimmte Personen positiv und es gibt Worte, die
00:07:10: triggern bestimmte Personen negativ.
00:07:12: Und wenn ich Sprache dann auch wirklich verwende, um Filter zu setzen, um
00:07:16: klarzumachen, diese Personen sind bei mir richtig und diese Personen sind bei mir
00:07:20: nicht richtig, tue ich mir als Website-Betreiber oder als Unternehmer mit
00:07:24: einer Website einen großen Gefallen und schade mir nicht.
00:07:27: Und viele verstecken sich so ein bisschen hinter generischen Phrasen, weil sie eben
00:07:32: meinen, wenn ich das so ein bisschen unverfänglich formuliere, dann wird das
00:07:35: schon passen, dann werde ich schon niemandem auf die Füße treten.
00:07:38: Aber nett sein, nett formulieren, verkauft leider nicht.
00:07:43: Ja, mein Partner sagt immer, nett ist ein Schweinchen auch, also (lacht)-
00:07:49: das stimmt schon tatsächlich dieses: Ich verkaufe, wenn ich immer frage:
00:07:53: Ja, okay, was ist deine Zielgruppe? Na, Frauen.
00:07:56: Frauen ist keine Zielgruppe, das ist ein Geschlecht.
00:08:00: Das ist so- man verkauft an alle.
00:08:02: Und das ist das, was du meinst, sie schwafeln herum, weil sie
00:08:06: niemanden ausschließen wollen.
00:08:08: Und im Grunde ist es, glaube ich, so, auch wenn du ganz zielgerichtet deine
00:08:14: Zielkunden ansprichst und auch sehr eng positioniert bist,
00:08:17: es kommen auch andere bei dir, die sich trotzdem angesprochen fühlen.
00:08:22: Also man braucht nie Angst haben, dass man sagt: „Da habe ich- die Zielgruppe ist zu
00:08:26: klein, da kommt doch niemand, weil die anderen wollen nicht." Nein,
00:08:29: das stimmt überhaupt nicht. Man muss einfach darauf vertrauen.
00:08:32: Da stimme ich dir zu und du hast wahrscheinlich als Webdesignerin auch die
00:08:36: ähnliche Beobachtung, die ich regelmäßig habe.
00:08:38: Wenn Kunden kommen und ich sie frage: „Wer sind denn deine Kunden und was haben
00:08:43: die denn für Probleme?", dann geht das Geeier los.
00:08:45: Und dann merkt man einfach schon, dass Unternehmer selbst noch sehr unklar sind.
00:08:50: Und diese Unklarheit ist wirklich der, ich sage mal, Endgegner von Textern
00:08:55: beziehungsweise auch von allen, die versuchen, Texte zu schreiben, weil
00:09:00: oft ist nicht das Problem, dass die Worte fehlen, sondern oft ist das
00:09:03: Problem, dass die Klarheit fehlt.
00:09:04: Die Klarheit darüber: Wer sind meine Kunden?
00:09:07: Was haben die für Probleme?
00:09:09: Was haben die für Einwände?
00:09:11: Wie löse ich die Probleme?
00:09:12: Wie löse ich sie auch nicht?
00:09:13: Also was kann ich, was kann ich nicht?
00:09:15: Das ist wie so ein Puzzleteil, was dann eben ineinander greift.
00:09:19: Und diese fehlende Klarheit und diese Struktur, die fehlt halt vielen,
00:09:25: die nicht im Marketing tätig sind.
00:09:26: Ich meine, wir beide sind im Marketing tätig.
00:09:28: Wir wissen, dass das wichtig ist und das ist ja auch unsere Aufgabe, dass
00:09:31: wir da die Kunden an der Stelle beraten und führen.
00:09:34: Aber wenn du mich eben fragst: Ja, was sind die Beobachtungen, die ich tätige,
00:09:38: wenn ich so die Selberschreiber erlebe, dann ist es eben ganz oft das- wirklich
00:09:42: fehlende Klarheit und allgemeines generisches Geschwafel.
00:09:46: Und, ja, das ist manchmal nett, aber es wirkt nicht.
00:09:50: Es ist ja auch- weil du sagst, wir im Marketing, aber ich suche mir immer wieder
00:09:56: mal Unterstützung, wenn ich an einer Positionierung arbeite, einfach, weil
00:10:03: du diesen Blick von außen brauchst.
00:10:05: Das ist- eine Bekannte von mir sagt immer: "Wenn du dein eigenes Marketing machst,
00:10:10: das ist so, als wenn du in einer Flasche sitzt und versuchst, das Etikett von außen
00:10:13: zu lesen." Du brauchst einfach den Blick von außen und daher tun wir uns natürlich
00:10:18: leichter, unsere Kunden zu beraten und Kundinnen zu beraten, weil
00:10:21: wir diesen Blick haben.
00:10:23: Wichtig ist einfach nur, dass sie erkennen, wann sie Unterstützung brauchen,
00:10:27: weil man eben aus seinem eigenen Tunnel nur ganz schwer rauskommt.
00:10:30: Ja, absolut, gebe ich dir recht.
00:10:32: Und du hast möglicherweise, ähnlich wie ich, behaupte ich jetzt mal, Angelika,
00:10:35: auch schon Kunden gewonnen, die ihren ersten Versuch für eine Website inklusive
00:10:40: der Texte selbst unternommen haben, festgestellt haben, funktioniert irgendwie
00:10:44: nicht so richtig und dann erst im zweiten Anlauf sich die Unterstützung holen.
00:10:47: Und das ist natürlich schade, weil ich sage mal, ein Business viel schneller
00:10:51: erfolgreich sein kann oder erfolgreich werden kann, wenn man von Anfang an sich
00:10:55: Profis ins Boot holt und wenn man, ich sage mal, die Kosten, die da entstehen
00:10:59: durch Webdesign und Texte, nicht als Kosten sieht, sondern wirklich als
00:11:02: Investment in dem Businessaufbau.
00:11:04: Und wenn man es dann lieber von Anfang an mit Unterstützung und mit Profis macht und
00:11:09: nicht selber herumwurstelt und dann eine Website hat, die nicht funktioniert.
00:11:13: Weil dafür ist eine Website einfach zu, ich sage mal, zu wertvoll, dass sie nicht
00:11:17: Kunden gewinnt, dass sie nicht Anfragen generiert, dass sie nicht verkauft.
00:11:20: Also man macht ja eine Website nicht zum Spaß, sondern weil die ein Ziel hat.
00:11:25: Genau, zumindest sollte sie das Ziel haben.
00:11:27: Deswegen sage ich dann auch immer wieder: „Leute, ihr stellt ja auch keinen
00:11:32: Mitarbeiter ein und zahlt dem monatlich ein Gehalt dafür, dass der nicht in
00:11:36: der Ecke hockt und euch zuschaut.
00:11:38: Genauso ist das bei einer Website, oder?
00:11:41: Ja, schöner Vergleich (lacht). Ja.
00:11:44: Also deshalb- ich finde das immer- für die anderen ist das logisch, aber bei der
00:11:47: Webseite sollte das genauso logisch sein.
00:11:49: Du hast schon gesagt, Texte sollen verkaufen.
00:11:54: Texte sollen natürlich verkaufen, auch natürlich ohne aufdringlich zu wirken.
00:11:57: Wie findet man jetzt so diese richtige Balance zwischen einem emotionalen
00:12:02: Storytelling, aber auch einer klaren Conversion-Strategie zum Beispiel?
00:12:06: Weil wir wissen alle, Storytelling ist wichtig, Geschichten sind
00:12:10: einfach gut für Menschen.
00:12:12: Aber wie setze ich auch das um, dass ich damit Conversions erziele?
00:12:17: Storytelling, gebe ich dir recht, ist wichtig, aber Storytelling ist nicht
00:12:20: gleich Storytelling, da gibt es ganz viele Nuancen.
00:12:23: Und was immer, immer, immer, immer wichtig ist bei Texten, ist, dass du wirklich die
00:12:28: Zielgruppe, dass du den Wunschkunden kennst.
00:12:30: Und da nützt es, ich sage mal, gar nichts, da muss man sich einfach mit Psychologie,
00:12:35: mit Verhaltenspsychologie, mit Verkaufspsychologie beschäftigen.
00:12:38: Also wir müssen verstehen, wie ticken unsere Kunden?
00:12:41: Warum entscheiden die?
00:12:43: Warum entscheiden die auch nicht?
00:12:45: Sind die eher schnelle Entscheider?
00:12:47: Sind die langsame Entscheider?
00:12:48: Brauchen die mehr Informationen?
00:12:49: Brauchen die weniger Emotionen?
00:12:51: Brauchen die Druck im Text und im Marketing?
00:12:53: Oder brauchen die das Gegenteil?
00:12:55: Brauchen die temporaues, also langsames Marketing?
00:12:59: Und nur wenn ich das verstehe, dass Menschen unterschiedlich ticken und dass
00:13:03: man dem zur Folge Menschen auch unterschiedlich anspricht, sowohl was die
00:13:07: Textlänge angeht, was bestimmte Wörter angeht, was bestimmte
00:13:11: Formulierungen angeht, dann kann ich zielgerichtet verkaufsstarke
00:13:16: Marketingtexte schreiben.
00:13:17: Also ich gebe dir mal ein Beispiel: Ein sehr dominanter Geschäftsführer würde
00:13:23: jetzt keinen ellenlangen Text lesen, weil der einfach sehr schnell weiß, was
00:13:28: will er, wie will er, mit wem will er?
00:13:30: Der entscheidet wahnsinnig schnell.
00:13:32: Der braucht nicht viel Text und der braucht auch keine, ich sage mal, Prosa.
00:13:36: Dem reichen mitunter wirklich zwei Worte, um sich zu entscheiden.
00:13:40: Wenn man dagegen jemanden im Kundenkreis hat, der, ich sage mal, sehr sozial
00:13:44: veranlagt ist, der sehr viel Wert auf Miteinander und Gemeinschaft legt, der
00:13:49: will, dass es allen gut geht, dass Harmonie quasi auch dominiert, dann
00:13:54: braucht der viel mehr Text, der braucht eine viel weichere Ansprache,
00:13:58: eine viel ruhigere Ansprache.
00:14:00: Da muss man den Druck rausnehmen, da muss man wirklich dieses Gefühl von „Ich höre
00:14:05: dir zu, ich bin für dich da" reingeben.
00:14:07: Also man kann mit Sprache wahnsinnig viel bewirken, aber das setzt immer voraus,
00:14:12: dass man wirklich seine Zielgruppe extremst gut kennt.
00:14:16: Und wie lernt man jetzt die Zielgruppe kennen?
00:14:19: Zum einen natürlich durch Gespräche, indem man wirklich zuhört und wirklich nachfragt
00:14:23: und nicht irgendeinen 08/15-Fragekatalog abspult, sondern wirklich
00:14:28: zuhört und wirklich nachfragt.
00:14:30: Man kann, wenn man schon einen bestehenden Kundenkreis hat, natürlich auch Umfragen
00:14:33: machen, dass man einfach mal über eine Umfrage ein bisschen mehr über seine
00:14:37: Kunden, beziehungsweise was in den Köpfen der Kunden vorgeht, herausfinden.
00:14:42: Und man kann natürlich auch die psychologischen Modelle, da gibt es ja
00:14:45: ganz viele, zurate ziehen und so ein bisschen verstehen, in welche Schubladen,
00:14:49: in welche Kategorien kann man Menschen einteilen und was sind dann so die
00:14:53: Kaufauslöser in den einzelnen Gruppen.
00:14:57: Gut, und jetzt kommen wir zu einem ganz spannenden Thema: KI-Tools wie ChatGPT.
00:15:05: Im Texter-Alltag verwendet, wo kann jetzt deiner Meinung nach KI wirklich helfen und
00:15:13: wo sollte man die Finger jetzt davon lassen?
00:15:16: Also KI ist ja in erster Linie ein Tool.
00:15:18: Das ist ja kein Mensch und kein Menschersatz, sondern es ist
00:15:21: in erster Linie ein Werkzeug.
00:15:23: Das ist mir schon mal wichtig zu betonen.
00:15:24: Ich selbst arbeite auch mit KI-Tools, ganz klar, aber ich nutze ChatGPT zum Beispiel
00:15:31: nicht, um komplette Texte zu schreiben oder schreiben zu lassen und die dann eins
00:15:36: zu eins zu übernehmen, sondern ich nutze ChatGPT zum Beispiel, um mich schneller in
00:15:41: ein fremdes Thema, ein neues Thema einzuarbeiten, um vielleicht doch so
00:15:45: ein paar Impulse und Ideen zu bekommen.
00:15:47: Wenn ich denke, ja, irgendwie ist mir gerade die Sichtweise aus dem Thema noch
00:15:52: nicht weit genug, dann hole ich mir da einfach Anregungen und Ideen.
00:15:56: Oder auch, wenn ich schon manchmal denke, ich habe Kopfchaos, ich möchte es sortiert
00:16:00: kriegen, dann nutze ich natürlich auch manchmal ChatGPT, um so ein bisschen
00:16:03: eine Richtung und ein Gespür zu bekommen.
00:16:05: Aber ich nutze es nie so, dass ich einen Text schreiben lasse
00:16:10: und diesen Text eins zu eins übernehme.
00:16:12: Warum mache ich das nicht?
00:16:13: Weil ganz wichtig ist, dass man einem Text wirklich die passende Tonalität gibt.
00:16:18: Also einmal die Tonalität, die man selbst als Unternehmer hat
00:16:23: und dann natürlich auch die Tonalität, die der Leser und potenzielle Kunde hören,
00:16:28: beziehungsweise lesen muss oder lesen möchte, damit er sich abgeholt fühlt.
00:16:32: Und das ist dann immer noch, ich sage mal, der Feinschliff, den man händisch mit
00:16:36: Erfahrung und Know-how, das man hat, eben vornehmen muss.
00:16:39: Deswegen, es ist ein Werkzeug.
00:16:41: Ich begrüße tatsächlich auch diese Werkzeuge.
00:16:43: Ich sehe es nicht ganz unkritisch, aber ich weiß, dass KI da ist und bleiben wird.
00:16:48: Also KI wird nicht mehr weggehen.
00:16:50: Von daher nutze ich das auch, aber wirklich mit Bedacht und nur für bestimmte
00:16:54: Aufgaben und nicht als kompletten Ersatz für meine Textertätigkeit.
00:17:00: Stimmt.
00:17:02: Also ich werde auch immer wieder gefragt: „Ja, wenn es jetzt KI gibt und dann machen
00:17:06: ja die KIs künftig die Webseiten", sage ich: Nein, weil erstens einmal musst du
00:17:13: die KI mit den richtigen Infos füttern.
00:17:16: Dafür musst du die Infos aber wissen und wissen, wie das funktioniert.
00:17:20: Und das zweite ist, eine KI kann nie menschlich handeln.
00:17:24: Das heißt, der fehlt die Denkweise, sich hineinzudenken in eine Zielgruppe.
00:17:27: Was passt zur Zielgruppe?
00:17:29: Man kann es unterstützend anwenden, aber dass ich jetzt sage: Oh Gott, jetzt kommt
00:17:32: die KI, jetzt habe ich keinen Job mehr, also die Angst habe ich
00:17:35: da auch überhaupt nicht.
00:17:36: Ich beobachte tatsächlich auch gerade eine ganz interessante Entwicklung.
00:17:39: Also ChatGPT ist ja jetzt drei Jahre am Markt und ich beobachte, dass meine Kunden
00:17:45: wieder zunehmend mehr persönliche Beratung wollen.
00:17:48: Also selbst die, die zwischendrin mal so ein bisschen zu KI abgewandert sind und
00:17:53: gesagt haben: „Ach, jetzt macht ChatGPT die ganze Textarbeit, brauche ich die
00:17:56: Texterin nicht mehr", die kommen wieder, weil sie nicht zufrieden sind mit den
00:17:59: Ergebnissen und weil sie sich einfach auch in ihrer Menschlichkeit gar nicht gesehen
00:18:04: und gehört und verstanden fühlen und weil sie einfach diesen Dialog, diesen
00:18:07: Austausch von Mensch zu Mensch, dieses Nachfragen, dieses Nachbohren, dieses
00:18:12: Verständnis und Empathie erleben, weil sie das einfach brauchen.
00:18:17: Ja, also das ist doch eine schöne Entwicklung, finde ich, wieder.
00:18:21: Super schöne Entwicklung.
00:18:22: Ich bin da auch dabei (lacht).
00:18:23: Ja, aber gibt es jetzt auch zum Beispiel Fälle, in denen KI deiner Meinung nach
00:18:29: viel viel mehr schadet, als es nützt?
00:18:32: Also wenn man jetzt sagt, im Falle von Marketing zum Beispiel, wo macht KI
00:18:37: eigentlich grundsätzlich wenig Sinn?
00:18:39: Na ja, aus Unternehmersicht würde ich sagen, dürfen wir gerade mal ein
00:18:42: bisschen kritisch in die USA schauen.
00:18:43: OpenAI, also die Firma hinter ChatGPT, hat ja angekündigt, dass sie in ihren
00:18:48: Textbot demnächst Werbung einblenden.
00:18:53: Mich erinnert das ein bisschen an Facebook beziehungsweise Meta.
00:18:56: Es gab eine Zeit in den anfänglichen Jahren von Facebook, wo wirklich
00:19:00: ein organisches Wachstum möglich war, also wo Unternehmer, die gesagt haben, ich
00:19:04: setze auf Facebook als Marketing, ihren Content produziert haben, dadurch Follower
00:19:09: gewonnen haben, ihre Angebote verkaufen konnten.
00:19:11: Das hat eine Zeit lang ganz gut funktioniert und irgendwann
00:19:15: hat Meta natürlich sein Geschäftsmodell auch umgestellt und dann wurden im Prinzip
00:19:19: nur noch die Beiträge ausgespielt, die eben gekauft waren, die man über
00:19:23: Anzeigenbudget sozusagen gepusht hat, was für alle, die, ich sage mal, die kein
00:19:28: Ads-Budget haben und die eben organisch wachsen wollten, zu deutsch
00:19:32: gesagt ein Genickbruch war.
00:19:33: Und das ist jetzt so ein bisschen das, was ich auch befürchte bei OpenAI.
00:19:38: Also die stellen gerade ihr Geschäftsmodell um.
00:19:40: Es wird alles ein bisschen werblicher, es wird alles ein bisschen vertrieblicher und
00:19:46: das heißt, dass de facto eigentlich in Zukunft, wenn der Weg so beschritten wird,
00:19:50: wie er jetzt angedeutet ist, eigentlich nur die Webseiten dann von KI auch
00:19:54: ausgelesen und angezeigt werden, die möglicherweise auch bezahlt haben
00:19:58: und nicht die, die gut sind.
00:20:00: Also auch hier haben wir wieder dieses Thema: Wie kann man organisch sichtbar
00:20:03: werden und wachsen und wo ist dann eine Bezahlschranke?
00:20:06: Und die Bezahlschranke sperrt halt automatisch ein paar Unternehmer
00:20:09: oder Solo-Selbstständige aus.
00:20:11: Also das sehe ich schon kritisch, die Entwicklung, die jetzt
00:20:14: OpenAI gerade so einläutet.
00:20:16: Auch generell das Thema Datenschutz ist natürlich immer wieder ein sensibles
00:20:20: Thema, weil wir in Deutschland, beziehungsweise in Europa, Datenschutz
00:20:24: natürlich sehr viel strenger sehen und da die Fahne, sage ich mal, sehr viel
00:20:28: höher halten als die US-amerikanischen Behörden und Unternehmen das tun.
00:20:32: Also das ist letztlich was, was man beobachten darf und wo jeder angehalten
00:20:37: ist, für sich selbst zu entscheiden: Was geht mit meinen Werten konform?
00:20:40: Was kann ich vertreten und was kann ich definitiv nicht mitgehen?
00:20:44: Also da muss man sich dann einfach wirklich ganz klar positionieren.
00:20:48: Ja, ich glaube auch, dass das irgendwo problematisch wird, weil viele nutzen ja
00:20:53: alles, also auch ChatGPT oder auch andere KI-Tools dazu, um Google zum
00:20:59: Beispiel, Google zu ersetzen.
00:21:01: Und bei Google hast du wenigstens, zumindest "den Vorteil", dass du weißt,
00:21:05: die ersten vier Einträge oben sind gesponsert und die werden bezahlt.
00:21:10: Und wenn du halbwegs vernünftige Suchmaschinen im Marketing machst, dann
00:21:13: hast du wenigstens noch eine Chance, dass du noch gefunden wirst.
00:21:17: Das ist natürlich bei künstlicher Intelligenz dann ein bisschen schwieriger,
00:21:21: weil für die diese Richtlinien natürlich nicht gelten.
00:21:24: Und dann zu sagen, okay, was wird dann noch angezeigt und was nicht?
00:21:28: Ja, also das ist sicher ein schwieriges Thema.
00:21:31: Da wird uns noch einiges bevorstehen, glaube ich.
00:21:33: Ja, das ist ja im Marketing eigentlich, ich sage mal, nicht unüblich.
00:21:36: Es ist ständig Bewegung drin.
00:21:37: Es gibt immer wieder was Neues.
00:21:40: Wäre ja fad, wenn wir zehn Jahre lang das Gleiche machen müssten (lacht).
00:21:43: Genau (lacht).
00:21:46: Wenn wir jetzt unser Gespräch dann so ein wenig zusammenfassen:
00:21:51: Was wären jetzt so deine drei besten Tipps für alle, die sich sagen, okay, ich müsste
00:21:58: jetzt mal an meinen Websitetexten arbeiten, ganz egal, ob
00:22:02: jetzt mit oder ohne KI.
00:22:05: Also Tipp Nummer 1: Wirklich Klarheit darüber finden, wer bin
00:22:08: ich, wer sind meine Kunden? Was biete ich an?
00:22:11: Dann lieber weniger als mehr.
00:22:13: Also viele tendieren dazu, dann irgendwie alles schreiben zu wollen und dann wird
00:22:17: das wirklich ein Chaos, ein Chaos im Text und ein Chaos im Kopf.
00:22:20: Also dann versuchen, wirklich den roten Faden beizubehalten
00:22:24: und möglichst authentisch schreiben.
00:22:27: Also nicht dieses extrem Gekünstelte, weil man denkt, das wird so erwartet, weil wir
00:22:31: sind ja im professionellen Kontext und wenn wir professionell auftreten, dann
00:22:35: müssen wir besonders gestelzt und besonders geschwollen und
00:22:38: besonders förmlich schreiben. Nein.
00:22:41: Lieber so schreiben, wie einem der Schnabel gewachsen ist, lieber ein
00:22:44: bisschen Ecken und Kanten zeigen, nahbar, menschlich, empathisch auftreten und nicht
00:22:50: so steif und, ich sage mal, geglättet, dass man eigentlich austauschbar wird.
00:22:54: Das wären so meine drei Tipps.
00:22:56: Was mir noch so einfällt, was mir öfter noch auffällt, ist, ich habe ja früher, in
00:23:01: meinem früheren Leben, vor meiner
00:23:04: Selbstständigkeit, viel mit Werbeagenturen zu tun gehabt
00:23:08: und ich habe dann, wie ich mich selbstständig gemacht habe und überlegt
00:23:11: habe, wie ich jetzt meine eigene Webseite aufbaue, ist mir mal richtig bewusst
00:23:15: aufgefallen, wenn du dir Webseiten von Agenturen anschaust, musst du Marketing
00:23:20: studiert haben, damit du verstehst, was da drauf steht.
00:23:22: Ja, vielfach schon, ja (lacht).
00:23:24: Genau, weil jeder wirklich mit Fachbegriffen um sich wirft.
00:23:28: Und ich beobachte ja auch oft bei so selbst getexteten Seiten, dass den
00:23:34: Unternehmer*innen oft gar nicht bewusst ist, dass ihre Zielgruppe ja die
00:23:37: Fachbegriffe gar nicht verstehen.
00:23:39: Und das ist auch nicht notwendig, um meine Expertise zu zeigen, oder?
00:23:43: Wie siehst du das? Gebe ich dir absolut recht.
00:23:45: Also auch hier bestimmt sozusagen wieder die Zielgruppe die Sprache.
00:23:48: Also wenn wir eine Zielgruppe haben, die ein gewisses Fachvokabular versteht und
00:23:55: beherrscht, kann man das natürlich nutzen.
00:23:58: Aber tendenziell sollte man einen Text immer so formulieren, dass ihn auch ein,
00:24:02: ich sage mal, Branchenfremder versteht, dass man eben nicht denkt, man muss
00:24:06: Expertise zeigen, indem man extra viele Fremdwörter oder Fachwörter verwendet,
00:24:10: sondern dass man wirklich einfach bodenständig kommuniziert, sodass
00:24:14: es jeder irgendwie auch kapiert.
00:24:16: Und im Copywriting, also im Werbetexten, wo ich ja zu Hause bin, gibt es wirklich
00:24:19: einen sehr, sehr schönen Trend, wobei man darf es vielleicht schon gar nicht mehr
00:24:22: Trend nennen, weil es hält sich glücklicherweise hartnäckig.
00:24:26: Das ist ein Schreibstil, der nennt sich Conversational Copywriting, also wirklich
00:24:32: dieses Schreiben, wie man spricht, dieses Umgangssprachliche,
00:24:36: was manchmal auch nicht unbedingt grammatikalisch korrekt sein muss.
00:24:39: Also da wird auch wirklich mit Grammatikfehlern, mit Konjunktionen, mit
00:24:43: Abkürzungen gearbeitet, wo ich manchmal schon denke: Ups, too much.
00:24:47: Aber was schafft man durch dieses, ich sage mal, dialogorientierte Schreiben?
00:24:52: Man schafft halt eine Nähe, man schafft eine Vertrautheit.
00:24:55: Und das ist viel, viel wichtiger, dass man es schafft über die Worte das Vertrauen
00:25:00: des potenziellen Kunden zu gewinnen, als dass man meint, sich da irgendwie
00:25:03: Expertise zu erschreiben, indem man besonders viele Fachwörter
00:25:08: oder Fachjargon benutzt.
00:25:11: Sehr gut, ja.
00:25:12: Das stimmt wirklich.
00:25:15: Jetzt haben wir so viel gehört zu deiner Expertise.
00:25:18: Jetzt erzähl doch unseren Hörerinnen und Hörern noch einmal ganz kurz, wie man
00:25:23: mit dir arbeiten könnte oder kann.
00:25:26: Welche Möglichkeiten hat man? Das mache ich gerne.
00:25:29: Also der leichteste Einstieg ist tatsächlich ein Quiz, ein
00:25:32: kostenloses Quiz, was ich anbiete.
00:25:34: In dem kann man herausfinden, wie verkaufsstark die
00:25:36: eigenen Texte schon sind.
00:25:38: Also da stelle ich zehn ganz einfache Fragen und wenn man die zehn Fragen
00:25:42: beantwortet hat, bekommt man ein Ergebnis, wo man einfach weiß, wo stehe ich
00:25:45: denn so mit meinen Textfähigkeiten?
00:25:48: Ich glaube, den Link zu dem Quiz verlinken wir auch in den Shownotes.
00:25:51: Also da kann sich jeder, der Lust hat, dieses Quiz zu machen, dann
00:25:54: einfach mal durchklicken.
00:25:56: Dann ist natürlich die nächste Möglichkeit, dass man eins zu
00:26:00: eins mit mir zusammenarbeitet.
00:26:01: Also für alle die, die sagen: „Ich will nicht schreiben, weil ich habe da keine
00:26:04: Lust drauf", oder „Ich kann nicht schreiben, mir fehlt da wirklich das
00:26:07: Talent", oder „Ich habe schlicht keine Zeit, weil ich habe so viel anderes zu
00:26:12: tun", kann man sich natürlich von mir die Texte schreiben lassen und dann
00:26:15: eins zu eins mit mir arbeiten.
00:26:17: Für alle die, die lernen wollen, wie sie besser schreiben
00:26:21: können für ihr Marketing, biete ich auch regelmäßig Workshops an.
00:26:25: Da kann man einfach teilnehmen, lernen, wie schreibe ich zum Beispiel typgerechte
00:26:30: Marketingtexte oder wie geht denn das generell mit diesem Copywriting?
00:26:34: Kannst du mir das mal erklären?
00:26:35: Also da biete ich zu verschiedenen Themen Workshops an, in die man sich
00:26:39: dann ganz frei einbuchen kann.
00:26:41: Die finden in der Regel dann auch online statt und dann kann man einfach für sich
00:26:45: selbst lernen, wie es geht, bessere Marketingtexte zu schreiben.
00:26:49: So kann man Do it yourself auch noch super machen.
00:26:51: Mhm, genau (lacht). Wenn man weiß, worauf es ankommt.
00:26:54: Ja, also eine Investition in Copywriting, finde ich, ist eine sehr lohnswerte
00:26:57: Investition, weil man ja ganz viele Texte schreiben muss.
00:27:00: Man hat ja nicht nur Website-Texte, man hat ja dann vielleicht auch noch E-Mails,
00:27:03: man hat vielleicht auch mal noch eine Sales-Page oder eine Landingpage.
00:27:06: Also Marketing gehört ja sozusagen zum Business dazu und Marketingtexte
00:27:12: sind zuhauf zu schreiben.
00:27:13: Und wenn man da einfach so ein bisschen Grundkenntnisse hat und weiß, wie es geht,
00:27:17: dann macht man sich ja das Leben einfacher.
00:27:19: Oh ja, man übersieht oft, dass du ja dann Newslettertexte hast, Social Media,
00:27:24: das kommt ja alles dann dazu.
00:27:26: Und das kann natürlich viel bringen, wenn man weiß, wo man, wie man
00:27:30: die richtigen Wörter findet. Absolut.
00:27:33: Und wenn man danach immer noch draufkommt und sagt: „Na, eigentlich ist es trotzdem
00:27:38: nicht meins", kann man ja immer noch eins zu eins mit dir arbeiten.
00:27:41: Kann man die Textkomplizin anrufen, genau (lacht).
00:27:43: Genau (lacht).
00:27:44: Gut, Ich bedanke mich mal für dieses Interview, für diese spannenden
00:27:49: Informationen, die du uns gegeben hast.
00:27:51: Einen kurzen Einblick, was bei Texten wichtig ist.
00:27:54: Und wenn ihr jetzt das Gefühl habt, dass eure Texte nicht das rüberbringen,
00:27:59: was ihr sagen wollt, keine Angst.
00:28:01: Das geht den meisten Leuten so, weil wie die Sandra gesagt hat, gute Texte brauchen
00:28:07: Klarheitsstrategie und halt auch manchmal auch eine zweite Meinung.
00:28:11: Also wie die Sandra gesagt hat, ihr findet alle Infos zu ihr und
00:28:15: zu ihrem Quiz in den Shownotes.
00:28:16: Auch wenn ihr mit mir einen Termin buchen wollt oder mir folgen wollt, auch
00:28:20: meine Infos in den Shownotes.
00:28:22: Ich hoffe, ihr habt heute einiges mitgenommen und mir bleibt noch zu sagen,
00:28:27: bleibt zauberhaft und voller Tatendrang, eure Angelika.
00:28:34: (Musik) Das war es auch schon wieder mit dieser Folge von Webseiten-Magie.
00:28:38: Vielen Dank, dass du mit dabei warst.
00:28:40: Weitere Informationen zu Angelika und ihrer Arbeit findest du unter www.
00:28:45: diemarketingfee. at.
00:28:47: Und jetzt stellt sich die Frage: Wie ist es bei dir?
00:28:51: Hast du bereits eine Website, die du vielleicht sogar selbst erstellt hast?
00:28:54: Oder du hast sie vor einiger Zeit erstellen lassen, aber es kommen
00:28:57: keinerlei Anfragen über sie?
00:28:59: Und generell, irgendwie bist du mit deiner Website schon länger nicht
00:29:02: mehr glücklich und zufrieden.
00:29:04: Wenn es dir so geht, dann sichere dir jetzt ein kostenloses
00:29:07: Erstgespräch mit Angelika.
00:29:08: Sie schaut sich mit dir deine aktuelle Situation an, bespricht deine Ziele und
00:29:12: ihr findet gemeinsam heraus, was die nächsten Schritte sind.
00:29:15: Egal ob du dich gerade mit Ladezeiten herumschlägst oder deine Website
00:29:19: optimieren willst, setzt euch zusammen und klärt, wie sie dir am
00:29:23: besten weiterhelfen kann.
00:29:24: Den Link zur Terminbuchung findest du in den Shownotes.
00:29:27: Danke, dass du uns heute dein Ohr geliehen hast und denke immer daran: Mach deine
00:29:31: Website zu deiner besten Mitarbeiterin.
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