#83 - Was gehört wirklich in das Hauptmenü deiner Website
Shownotes
In dieser kurzen Impuls-Folge zeige ich dir, warum dein Hauptmenü der Kompass deiner Website ist – und warum weniger hier eindeutig mehr ist.
Du erfährst, welche Menüpunkte wirklich ins Hauptmenü gehören, wie viele Punkte ideal sind und wann Untermenüs sinnvoll eingesetzt werden. Ich erkläre dir, wie du Klarheit statt Chaos schaffst und deine Besucherinnen gezielt zu deinem Angebot führst.
Außerdem teile ich einen praxisnahen Feen-Tipp, mit dem du sofort prüfen kannst, ob dein Menü verständlich ist. Perfekt für dich, wenn deine Website nicht nur hübsch aussehen, sondern auch funktionieren soll.
Wenn dich die verschiedenen Menüarten interessieren – also zum Beispiel zentriertes Menü, klassisch oder Burger-Menü – dazu gibt es bereits eine eigene, ausführliche Podcast-Folge. Den Link findest du in den Shownotes.
Shownotes
Transkript anzeigen
00:00:05: (Musik) Hallo und herzlich willkommen zu Webseiten-Magie, dem Podcast, der deine
00:00:10: Website zur besten Mitarbeiterin macht.
00:00:12: Hier erfährst du, wie du als Solo-Selbstständiger deine Website in
00:00:16: eine echte Kundenmaschine verwandelst.
00:00:18: Du bekommst nicht nur praktische Tipps und Tricks, sondern auch spannende Einblicke
00:00:22: hinter die Kulissen einer Web- und Marketing-Expertin.
00:00:25: Bist du bereit, in die magische Welt der Webseiten einzutauchen?
00:00:28: Dann lass uns loslegen.
00:00:30: Hier kommt deine Gastgeberin, Angelika Stempfle.
00:00:38: Auch von meiner Seite ein herzliches Hallo zu einer brandneuen Episode
00:00:42: von Webseiten-Magie.
00:00:43: Heute gibt es wieder mal eine Impuls-Folge.
00:00:46: Das heißt kurz und knackig.
00:00:48: Und das Thema: das Hauptmenü.
00:00:51: Denn das ist das Navigationssystem deiner Webseite.
00:00:54: Das ist der Kompass, der deinen Besucher:innen zeigt, wo sie lang
00:00:58: müssen, um bei dir ans Ziel zu kommen.
00:01:01: Also, heute erzähle ich dir, was gehört wirklich in dein Hauptmenü.
00:01:05: Wie viele Punkte sind ideal und wann machen Untermenüs Sinn?
00:01:09: Warum ist das Hauptmenü so wichtig?
00:01:12: Eben, das Hauptmenü ist der Wegweiser durch deine Website.
00:01:15: Besucher:innen landen meist zuerst auf deiner Startseite,
00:01:19: aber spätestens nach ein paar Sekunden schauen sie nach oben und schauen: „Na, wo
00:01:23: geht es jetzt lang?" Ein schlechtes Menü ist wie ein Flughafen ohne Beschilderung.
00:01:29: Man irrt herum, sucht das Gate und hat am Ende überhaupt keine Lust mehr.
00:01:34: Ein gutes Menü dagegen ist klar, reduziert und logisch aufgebaut.
00:01:39: Es nimmt deine Besucher:innen an die Hand und führt sie genau dorthin,
00:01:43: wo du sie haben möchtest.
00:01:45: Warum weniger mehr ist?
00:01:47: Ich weiß, der Impuls ist echt groß, alles ins Menü zu packen, was dir
00:01:51: einmal wichtig erscheint.
00:01:53: Startseite, Über mich, Leistungen, Blog, Kontakt, FAQs, Datenschutz, Newsletter,
00:01:57: Portfolio, Kundenstimmen und, und, und, und, und.
00:02:00: Aber ganz ehrlich, das ist wie ein übervoller Reisekoffer.
00:02:04: Du findest nichts mehr und es sieht nach Stress aus.
00:02:07: Also eine Faustregel lautet, maximal fünf bis sieben Hauptpunkte.
00:02:12: Das ist die Anzahl, die unser Gehirn auf einen Blick erfasst und verarbeiten kann,
00:02:18: ohne dass er sich dabei wahnsinnig anstrengen muss.
00:02:21: Also wenn du mehr Punkte brauchst, ist das kein Problem.
00:02:24: Dazu nutzen wir dann Untermenüs.
00:02:26: Aber das Hauptmenü selbst sollte leicht bleiben.
00:02:30: Ein Menü mit sieben Punkten wirkt noch klar.
00:02:33: Bei acht oder mehr Punkten entsteht sofort Unruhe.
00:02:36: Das siehst du selbst, wenn du eine Webseite besuchst und das Menü quer
00:02:40: über den ganzen Bildschirm läuft.
00:02:41: Noch schlimmer ist, wenn die Webseite auf einem etwas kleineren Bildschirm angezeigt
00:02:46: wird und das Menü wird auf einmal zweizeilig.
00:02:49: Das finde ich total schrecklich.
00:02:51: Sehe ich aber leider Gottes immer wieder.
00:02:53: Was gehört denn ins Hauptmenü?
00:02:56: Also wie gesagt, so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
00:03:00: So typische Menüpunkte sind die Startseite.
00:03:03: Aber Achtung, viele verzichten auch mittlerweile auf diesen Menüpunkt, weil
00:03:09: das Logo meist ohnehin auf die Startseite verlinkt.
00:03:13: Dann Über mich, Über uns.
00:03:15: Da geht es um Vertrauen.
00:03:16: Menschen wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben.
00:03:19: Der Menüpunkt ist der meistgeklickte überhaupt.
00:03:23: Angebot, Leistungen, klar, das ist das Herzstück.
00:03:27: Und führe hier klar und strukturiert durch das, was du anbietest.
00:03:33: Keine irgendwelchen Fantasienamen.
00:03:36: Blog, Podcast, Artikel, wenn du regelmäßig Content veröffentlichst.
00:03:42: Es zeigt Kompetenz und hilft bei SEO.
00:03:44: Und Kontakt, das ist der Klassiker und darf nie fehlen.
00:03:48: Das ist der direkte Weg zu dir.
00:03:50: Also mach es deinen Besucherinnen leicht, dich zu erreichen.
00:03:54: Alles andere, wie zum Beispiel AGBs, Datenschutz, Impressum oder auch
00:03:58: Newsletter, gehört in den Footer und nicht ins Hauptmenü.
00:04:01: Wann sind jetzt Unterpunkte sinnvoll?
00:04:05: Ich habe ja schon gesagt, wenn jemand sagt: „Ich habe mehr Menüpunkte",
00:04:09: dann macht es oft Sinn, Unterpunkte zu erstellen.
00:04:12: Unterpunkte sind wie kleine Räume in deinem Online-Haus.
00:04:16: Sie geben Tiefe, aber sie müssen natürlich auch logisch angeordnet sein.
00:04:20: Und zwar, Untermenüs nutzt man immer dann, wenn man mehrere Inhalte unter einem Dach
00:04:27: eines Menüpunkts zusammenfassen kann.
00:04:30: Zum Beispiel bei den Leistungen.
00:04:33: Du kannst bei den Leistungen haben: Webdesign, Website-Texte, Wartung und
00:04:38: Betreuung, also eigene Unterpunkte.
00:04:40: Oder auch bei Über mich.
00:04:42: Da gibt es Meine Geschichte, Werte und Visionen oder Presse und Kooperationen.
00:04:48: Das ist alles bei Über mich drinnen.
00:04:50: Aber aufpassen: Unterpunkte dürfen keine Müllabladestation
00:04:56: sein für alles, was sonst noch irgendwo hin muss.
00:05:00: Also wenn du bei einem Menüpunkt mehr als fünf Unterseiten brauchst, dann lohnt sich
00:05:05: eine eigene Übersichtsseite, weil so behalten meine Besucher:innen
00:05:09: auch die Orientierung.
00:05:11: Ein häufiger Fehler ist auch, Unterpunkte zu tief zu verschachteln.
00:05:15: Also der Unterpunkt hat noch einmal einen Unterpunkt.
00:05:18: Macht man nicht mehr.
00:05:19: Früher war das gang und gäbe, dass du drei Unterpunkte, vier Unterpunkte hast.
00:05:24: Ich habe es noch jedes Mal geschafft bei jedem meiner Projekte, dass ich mit
00:05:30: einer Unterebene ausgekommen bin.
00:05:33: Ich habe noch nie mehr gebraucht.
00:05:35: Wenn man sich genau mit der Struktur beschäftigt,
00:05:39: dann ist das auch nicht notwendig, weil zu viele Unterpunkte sind wie
00:05:44: ein Labyrinth ohne Ausgang.
00:05:45: Also lieber klar strukturieren, als jemandem dreimal klicken zu lassen, bis er
00:05:50: findet, was er sucht, wenn er überhaupt so lang klickt und nicht
00:05:53: vorher schon abspringt.
00:05:55: Mein magischer Feen-Tipp an der Stelle: Also ich kann dir aus meiner Erfahrung und
00:06:00: meiner Praxis sagen, dass viele Kund:innen am Anfang alles im Hauptmenü haben wollen,
00:06:05: weil sie der Meinung sind, das ist wichtig.
00:06:08: Der Kunde muss, der Besucher muss das sofort sehen.
00:06:12: Mein Tipp dazu: Nutze die 5-Sekunden-Regel.
00:06:16: Stell dir vor, eine Besucherin hat nur fünf Sekunden Zeit, den
00:06:19: passenden Menüpunkt zu finden.
00:06:21: Und alles, was sie in dieser Zeit nicht sofort versteht oder findet,
00:06:25: gehört nicht ins Hauptmenü.
00:06:27: Also lass uns zusammenfassen.
00:06:30: Heute hast du erfahren, warum dein Menüpunkt das Herzstück
00:06:33: deiner Navigation ist.
00:06:35: Welche Punkte wirklich hingehören und wann es Sinn macht, Unterpunkte anzulegen.
00:06:42: Und denk daran, das Menü ist kein Ablagefach
00:06:46: für alles, was dir unterkommt, sondern es ist der Kompass, der deine Besucher:innen
00:06:51: zu dir und deinem Angebot führen soll.
00:06:54: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann besuche mich doch gerne
00:06:58: auch einmal auf LinkedIn.
00:07:00: Dort teile ich immer wieder Tipps aus meiner Praxis und kriegst regelmäßig
00:07:05: Einblicke und Inspirationen und Tricks für deine Webseite.
00:07:08: Den Link zu meinem Profil findest du in den Shownotes.
00:07:12: Bis zur nächsten Folge.
00:07:13: Bleib zauberhaft und voller Tatendrang.
00:07:15: Deine Angelika.
00:07:20: Das war es auch schon wieder mit dieser Folge von Webseiten-Magie.
00:07:24: Vielen Dank, dass du mit dabei warst.
00:07:26: Weitere Informationen zu Angelika und ihrer Arbeit findest unter www.
00:07:31: diemarketingfee. at.
00:07:34: Und jetzt stellt sich die Frage: Wie ist es bei dir?
00:07:37: Hast du bereits eine Website, die du vielleicht sogar selbst erstellt hast?
00:07:40: Oder du hast sie vor einer Zeit erstellen lassen, aber es kommen
00:07:43: keinerlei Anfragen über sie?
00:07:45: Und generell, irgendwie bist du mit deiner Website schon länger nicht
00:07:48: mehr glücklich und zufrieden.
00:07:50: Wenn es dir so geht, dann sichere dir jetzt ein kostenloses
00:07:53: Erstgespräch mit Angelika.
00:07:54: Sie schaut sich mit dir deine aktuelle Situation an, bespricht deine Ziele und
00:07:58: ihr findet gemeinsam heraus, was die nächsten Schritte sind.
00:08:02: Egal ob du dich gerade mit Ladezeiten herumschlägst oder deine Website
00:08:05: optimieren willst, setzt euch zusammen und klärt, wie sie dir am
00:08:09: besten weiterhelfen kann.
00:08:10: Den Link zur Terminbuchung findest du in den Shownotes.
00:08:13: Danke, dass du uns heute dein Ohr geliehen hast und denke immer daran: Mach deine
00:08:17: Website zu deiner besten Mitarbeiterin.
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