#30 - Warum Solo-Selbstständige auf einen Blog setzen sollten – oder es lassen können
Shownotes
Braucht dein Business wirklich einen Blog? Viele denken, Blogs sind veraltet, zu zeitintensiv und nur etwas für Foodies oder Reiseblogger. Doch das stimmt nicht! Ein strategisch geführter Blog kann dein stärkstes Marketing-Tool werden – für Sichtbarkeit, Expertenstatus und Kundengewinnung. In dieser Folge erfährst du, welche handfesten Vorteile ein Blog für dein Business hat, wie du Themen findest und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest. Hör rein und finde heraus, ob ein Blog der nächste logische Schritt für dein Marketing ist!
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00:00:05: (Musik) Hallo und herzlich willkommen zu Webseitenmagie, dem Podcast, der deine
00:00:10: Website zur besten Mitarbeiterin macht.
00:00:12: Hier erfährst du, wie du als Solo-Selbstständiger deine Website in
00:00:16: eine echte Kundenmaschine verwandelst.
00:00:18: Du bekommst nicht nur praktische Tipps und Tricks, sondern auch spannende Einblicke
00:00:22: hinter die Kulissen einer Web-und Marketing-Expertin.
00:00:25: Bist du bereit, in die magische Welt der Webseiten einzutauchen?
00:00:28: Dann lass uns loslegen.
00:00:30: Hier kommt deine Gastgeberin, Angelika Stempfle.
00:00:35: Auch von meiner Seite ein herzliches Hallo zu einer brandneuen
00:00:41: Episode von Webseitenmagie.
00:00:43: Bei 80% meiner Kundinnen und Kunden taucht irgendwann die Frage auf:
00:00:48: Brauche ich einen Blog auf meiner Webseite und würde mir ein Blog etwas bringen?
00:00:53: Also es gibt kaum Kunden oder Kundinnen, die mich nicht darauf ansprechen, meist
00:00:58: schon im Vorgespräch, wenn es darum geht, wie ihre Webseite künftig
00:01:02: strukturiert werden soll.
00:01:03: Viele Unternehmerinnen und Unternehmer glauben heute, dass Blogs out sind,
00:01:08: dass sie zu viel Arbeit machen oder nur für Food-, Reiseblogger oder
00:01:12: Hobbyschreiberlinge geeignet sind.
00:01:14: Das stimmt aber nicht, weil ein strategisch geführter Blog kann ein echt
00:01:18: mächtiges Marketingtool sein, vor allen Dingen auf deiner Webseite.
00:01:22: Und warum das so ist, welche Vorteile ein Blog für dein Business hat und was du
00:01:26: dabei unbedingt beachten solltest, das erkläre ich dir in dieser Folge.
00:01:30: Also was ist denn ein Blog überhaupt?
00:01:33: Streng gesehen ist ein Blog eine Sammlung von regelmäßig veröffentlichen Artikel zu
00:01:38: bestimmten Themen, der erscheint auf deiner Webseite.
00:01:41: Es gibt auch Blogs, da geht es wirklich nur um den Blog, da
00:01:47: ist der Blog die Website, da gibt es kein Drumherum.
00:01:50: Früher sind Blogs Online-Tagebücher gewesen, aber
00:01:55: heute sind sie ein strategisches Content-Marketing-Tool.
00:01:58: Also echt wichtig, weil was kann ein Blog machen?
00:02:01: Er kann Wissen vermitteln.
00:02:02: Er kann dein Unternehmen oder dich selbst als Experte oder Expertin positionieren.
00:02:09: Er kann Kundenfragen beantworten, Vertrauen aufbauen und deine Website
00:02:15: für Suchmaschinen optimieren.
00:02:16: Also kurz gesagt, ein Blog ist mehr als nur ein nettes Extra.
00:02:21: Er kann wirklich zur Kundengewinnung beitragen und dein Business
00:02:24: langfristig erfolgreich machen.
00:02:27: Also, welche Vorteile hat ein Blog denn jetzt für dein Unternehmen?
00:02:31: Da ist einmal: Du kannst die Sichtbarkeit bei Google erhöhen, Google
00:02:36: liebt frischen Content.
00:02:37: Und wenn du einen regelmäßig aktualisierten Blog hast, dann verbessert
00:02:41: das dein Ranking in den Suchmaschinen, vorausgesetzt, er enthält die Keywords,
00:02:47: die deine potenziellen Kundinnen und Kunden in Google eingeben und suchen.
00:02:52: Zum Beispiel, wenn du als Business-coach tätig bist, könntest du zum Beispiel einen
00:02:56: Blog-Artikel schreiben wie „5 Tipps zur besseren Zeitplanung".
00:03:00: So wirst du für dieses Thema in Suchanfragen sichtbar.
00:03:04: Du kannst Expertenstatus und Vertrauen aufbauen.
00:03:08: Also mit einem Blog kannst du zeigen, dass du eine echte Expertin und echtre
00:03:12: Experte in deinem Bereich bist.
00:03:14: Und ich erzähle sicher nichts Neues, Kunden kaufen lieber von Unternehmen,
00:03:20: zu denen sie auch Vertrauen haben.
00:03:21: Das ist ein Beispiel, zum Beispiel: Ein Immobilienmakler könnte einen Artikel
00:03:25: schreiben über Fehler beim Hauskauf.
00:03:28: Wenn er den veröffentlicht, zeigt er sich als Experte.
00:03:31: Es ist auch eine Möglichkeit, langfristig Kunden zu binden und Traffic aufzubauen,
00:03:37: weil ein Blog bringt ja nicht nur Besucher auf deine Seite, sondern
00:03:40: hält sie auch länger dort.
00:03:42: Und je länger jemand auf deiner Webseite bleibt, desto höher ist die
00:03:46: Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie mit dir in Kontakt treten.
00:03:49: Also da gibt es einen Tipp: Ergänze zum Beispiel Blog-Artikel
00:03:52: unbedingt mit Call-to-Actions.
00:03:54: Zum Beispiel: Trag dich in meinen Newsletter ein, buch dir ein
00:03:58: kostenloses Erstgespräch.
00:03:59: Sag den Leuten, was sie machen, oder gib ihnen auch die Möglichkeit, ergänzende
00:04:04: Blogbeiträge zu finden, genau zu diesem Thema.
00:04:08: Du kannst die Inhalte für Social Media und für Newsletter wieder verwenden.
00:04:13: Du musst nicht ständig neue Inhalte für Instagram, LinkedIn oder andere
00:04:18: Plattformen oder auch deine Newsletters finden und erstellen, sondern du kannst
00:04:22: die Blog-Artikel wiederverwenden.
00:04:24: Schreib einen Blog-Artikel und teile die wichtigsten Tipps zum Beispiel als
00:04:28: LinkedIn-Post oder als Social-Media-Karussell.
00:04:30: Wenn du dich jetzt fragst, welche Themen kann ich in so einem Blog behandeln?
00:04:34: Ich gebe einmal ein paar Ideen für die verschiedenen Branchen.
00:04:38: In einer Kreativbranche könnte man zum Beispiel sagen,
00:04:42: wie du dein Logo modernisierst, ohne dass du die Marke verlierst.
00:04:46: Oder Fitnesscoach oder Fitnessstudio könnte einen Blogbeitrag machen zum Thema,
00:04:52: warum Cardio allein nicht ausreicht und die besten Kombinationen
00:04:56: für Muskelaufbau liefern.
00:04:58: Bei einem Immobilienmakler wird sich anbieten, eine Checkliste für
00:05:01: den Kauf einer Eigentumswohnung.
00:05:04: Beim Unternehmensberater die größten Fehler in der Preisgestaltung
00:05:07: und wie du sie vermeiden kannst.
00:05:09: Oder in der Beauty-Branche wären zum Beispiel fünf Hautpflege-Mythen,
00:05:13: die du nicht glauben solltest.
00:05:16: Und hier kommt mein magischer Feentipp: Wenn du nicht weißt, welche Themen du
00:05:19: behandeln kannst, überleg dir doch ganz einfach, welche Fragen tauchen bei deinen
00:05:25: Kundinnen und Kunden immer wieder auf.
00:05:28: Was hörst du in deinem Umfeld?
00:05:29: Was wird zu deinen Themen, zu deinem Expertenthema immer wieder gefragt?
00:05:33: Was wollen die Leute wissen?
00:05:35: Wo gibt es Erklärungsbedarf in deinem Bereich?
00:05:39: Und das sind dann die perfekten Blogthemen.
00:05:43: Blogthemen schreiben, gut, aber welche Nachteile gibt es denn dann,
00:05:48: wenn so ein Blogbeitrag schlecht geschrieben ist?
00:05:50: Man sieht, ein Blog kann Wunder wirken, aber eben nur, wenn er
00:05:53: wirklich gut gemacht ist.
00:05:55: Und ich gebe dir einmal einen kurzen Überblick über die häufigsten Fehler.
00:05:59: Das sind einmal schlecht geschriebene Texte.
00:06:02: Wenn dein Blog zu kompliziert ist, zum Beispiel, wenn du zu sehr an
00:06:06: Fachbegriffen verwendest und deine Zielgruppe diese Fachbegriffe
00:06:11: aber zum Beispiel erst nachgoogeln muss oder wenn ein Text langweilig geschrieben
00:06:16: ist und ihn niemand lesen will.
00:06:19: Oder ganz schlimm Keyword-Stuffing.
00:06:23: Das war früher einmal vor vielen Jahren wirklich ein Thema,
00:06:29: dass du einfach nur für SEO schreibst.
00:06:30: Das heißt, indem du, jetzt übertrieben, 100 Mal dein Keyword reinpackst.
00:06:35: Der Text ist dann überhaupt nicht mehr leserlich und Google merkt das.
00:06:39: Google ist inzwischen ein sehr intelligentes Tool und
00:06:42: merkt, was du machst.
00:06:43: Google merkt, ob dein Text für Leser geschrieben ist und ob er hochwertigen
00:06:47: Content und interessante Inhalte bietet.
00:06:49: Wenn du den mit Keywords vollstopfst und der Text dann eigentlich
00:06:53: nichts mehr anderes ist, als wie eine Keyword-Wüste, dann wertet Google
00:06:57: deine Seite ganz einfach ab.
00:06:58: Ganz schlimm finde ich auch unstrukturierte Texte.
00:07:01: Wenn du längere Blog-Artikel hast, dann schau, dass die Textblöcke
00:07:05: nicht zu groß sind.
00:07:06: Mach Absätze, füge Zwischenüberschriften ein.
00:07:10: Auch, was ich auch immer schade finde, ist, du kannst auch das
00:07:14: grafisch etwas aufbereiten.
00:07:15: Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn eine Seite voll ist von Geschriebenem.
00:07:19: Das strengt fürchterlich beim Lesen an, und die meisten Menschen
00:07:23: wollen das einfach nicht lesen.
00:07:25: Und ein absolutes No-Go ist auch ein fehlender Mehrwert.
00:07:29: Schreibe nicht für dich, sondern schreib für deine Leser.
00:07:32: Also wenn du nur Werbung machen möchtest, dann lass das, dann spar dir den Blog,
00:07:36: aber das schaut sich kein Mensch an.
00:07:38: Also biete den Leuten Mehrwert.
00:07:41: Wenn du dich jetzt fragst, wie lange sollte denn so ein Blog-Artikel sein?
00:07:45: Grundsätzlich ist es so, damit Google deinen Artikel wertvoll einstuft, sollte
00:07:50: er mindestens 800 bis 1.000 Wörter haben.
00:07:55: Das ist natürlich nicht immer so.
00:07:56: Es gibt auch Blogs, die viel kürzer sind, weil sie sehr
00:08:01: konkret auf ein Thema eingehen und das in Kurzfassung machen können,
00:08:05: aber es gibt so eine Richtlinie: Kurzartikel, so 300 bis 600 Wörter,
00:08:11: die sind perfekt für schnelle Tipps.
00:08:13: Dann gibt es so Artikel in der mittleren Länge, die sind dann
00:08:16: so bis zu 1.500 Wörter.
00:08:18: Die kannst du gut für Erklärungen hernehmen oder Fachthemen.
00:08:22: Und dann gibt es natürlich auch Blog-Artikel, die viel länger sind.
00:08:25: Da kannst du so perfekt umfassende Anleitungen oder Guides reinpacken.
00:08:31: Du kannst auch immer wieder kombinieren, du musst nicht alle kurz machen, alle lang
00:08:35: machen, sondern kombiniere einfach längere und kürzere Artikel.
00:08:39: Damit hältst du den Leser bei Laune und natürlich Google auch.
00:08:44: Brauchst du jetzt wirklich einen Blog?
00:08:46: Wenn du dich jetzt das fragst, ob das für dich das Richtige ist, grundsätzlich
00:08:50: ein Blog ist natürlich keine Pflicht.
00:08:52: Aber es ist eine riesige Chance, denn er macht dich sichtbar in Google, er stärkt
00:08:57: deinen Expertenstatus, er hilft dir, mehr Kunden zu gewinnen und er ist natürlich
00:09:03: auch eine perfekte Basis für Social Media und Newsletter.
00:09:06: Aber überleg dir wirklich gut, wenn du einen Blog beginnst,
00:09:10: denn ein erfolgreicher Blog erfordert tatsächlich Zeit und eine Strategie.
00:09:16: Also denk nach, kannst du langfristig wertvolle Inhalte liefern?
00:09:22: Wenn du nur allgemeines Blabla von dir geben willst, ohne in die Tiefe
00:09:26: zu gehen, dann lass das lieber.
00:09:28: Damit schadest du deiner Webseite und vor allen Dingen deinem Expertenstatus.
00:09:32: Aber wenn du es richtig machst, dann kann ein Blog wirklich zu deinem
00:09:35: besten Marketingwerkzeug werden.
00:09:38: Hast du Fragen zu Blogs oder willst du wissen, ob ein Blog für dein Business
00:09:42: überhaupt Sinn macht, dann lass uns doch echt gerne plaudern.
00:09:46: Ich unterstütze dich dabei, berate dich und wir schauen, ob wir die
00:09:50: perfekte Strategie für dein Business entwickeln können.
00:09:54: Du kannst mir gerne auf LinkedIn schreiben, eine E-Mail schicken oder buch
00:09:57: dir doch hier direkt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.
00:10:01: Den Link dazu findest du in den Shownotes.
00:10:04: Bis zur nächsten Folge, bleib zauberhaft und voller Tatendrang, deine Angelika.
00:10:08: Das war es auch schon wieder mit dieser Folge von Webseitenmagie.
00:10:17: Vielen Dank, dass du mit dabei warst.
00:10:19: Weitere Informationen zu Angelika und ihrer Arbeit findest du unter www.
00:10:23: diemarketingfee. at.
00:10:26: Und jetzt stellt sich die Frage: Wie ist es bei dir?
00:10:29: Hast Du bereits eine Website, die du vielleicht sogar selbst erstellt hast?
00:10:33: Oder du hast sie vor einiger Zeit erstellen lassen, aber es kommen
00:10:36: keinerlei Anfragen über sie?
00:10:37: Und generell, irgendwie bist du mit deiner Website schon länger nicht
00:10:41: mehr glücklich und zufrieden.
00:10:42: Wenn es dir so geht, dann sichere dir jetzt ein kostenloses
00:10:45: Erstgespräch mit Angelika.
00:10:47: Sie schaut sich mit dir deine aktuelle Situation an, bespricht deine Ziele und
00:10:51: ihr findet gemeinsam heraus, was die nächsten Schritte sind.
00:10:54: Egal ob du dich gerade mit Ladezeiten herumschlägst oder deine Website
00:10:58: optimieren willst, setzt euch zusammen und klärt, wie
00:11:01: sie dir am besten weiterhelfen kann.
00:11:03: Den Link zur Terminbuchung findest du in den Shownotes.
00:11:06: Danke, dass du uns heute dein Ohr geliehen hast und denke immer daran: Mach deine
00:11:10: Website zu deiner besten Mitarbeiterin!
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