#5 - B2B oder B2C? Wohin geht die Reise für deine Unternehmens-Website
Shownotes
In dieser Episode von "Webseitenmagie" erfährst du, welche Unterschiede in der Webstrategie zwischen B2B (Business to Business) und B2C (Business to Consumer) bestehen – speziell für Soloselbstständige und kleine Unternehmen. Wir beleuchten die grundlegenden Gemeinsamkeiten, wie Benutzerfreundlichkeit, SEO und mobile Optimierung. Im B2B-Bereich liegt der Fokus jedoch auf detaillierten Informationen, Vertrauensaufbau und Lead-Generierung. Dagegen spielt im B2C-Bereich die emotionale Ansprache und der schnelle Kaufprozess eine entscheidende Rolle. Ich teile Praxisbeispiele und Tipps, wie du deine Website optimal auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zuschneidest. Lass uns herausfinden, wie du deine Website zur besten Mitarbeiterin machst – egal, ob du Unternehmen oder Endverbraucher ansprichst.
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00:00:00: (Musik) Hallo und herzlich willkommen zu
00:00:05: Webseiten-Magie, dem Podcast, der deine Website zur besten Mitarbeiterin macht.
00:00:10: Hier erfährst du, wie du als Solo-Selbstständiger deine Website in
00:00:14: eine echte Kundenmaschine verwandelst.
00:00:16: Du bekommst nicht nur praktische Tipps und Tricks, sondern auch spannende Einblicke
00:00:20: hinter die Kulissen einer Web-und Marketingexpertin.
00:00:23: Bist du bereit, in die magische Welt der Webseiten einzutauchen?
00:00:26: Dann lass uns loslegen.
00:00:27: Hier kommt deine Gastgeberin, Angelika Stempfle.
00:00:37: Auch von meiner Seite ein herzliches Hallo zu einer brandneuen Episode
00:00:41: von Webseiten-Magie.
00:00:43: Hast du dir schon einmal überlegt, dass es zusätzlich zu den Zielgruppenmerkmalen
00:00:48: auch noch einen Unterschied macht, ob deine potenziellen Kundinnen und Kunden
00:00:52: selbst Unternehmer sind oder nur Konsumenten?
00:00:55: Nein?
00:00:56: Dann lass uns doch heute einmal tiefer in dieses Thema einsteigen.
00:01:00: Lass uns über die Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Website sprechen.
00:01:06: Ob du dich an Unternehmen, das sind B2B, Business to Business, oder Endverbraucher,
00:01:11: B2C, Business to Consumer, richtest, deine Webseite muss immer eine klare
00:01:16: Strategie haben, erfolgreich zu sein.
00:01:19: In dieser Folge schauen wir uns einmal an, welche Gemeinsamkeiten es gibt, aber vor
00:01:23: allem auch, welches die Unterschiede in den Strategien für diese
00:01:26: beide Zielgruppen sind.
00:01:29: Okay, fangen wir mit den Gemeinsamkeiten an, denn das ist einfach
00:01:32: und nicht besonders viel.
00:01:34: Da hast du mal auf der einen Seite einmal die Benutzerfreundlichkeit.
00:01:37: Unabhängig von der Zielgruppe muss die Website einfach zu navigieren
00:01:42: sein, schnell und übersichtlich.
00:01:44: Niemand möchte eine komplizierte Seite verwenden, egal ob das jetzt
00:01:47: Unternehmer sind oder Endverbraucher.
00:01:51: Dann gibt es die mobile Optimierung.
00:01:53: Mobil-optimierte Webseiten sind heutzutage auf jeden Fall Pflicht,
00:01:57: weil immer mehr Nutzer über mobile Endgeräte auf Webseiten zugreifen.
00:02:00: Das gilt genauso für B2B als auch für B2C.
00:02:04: Mehr dazu und warum es so wichtig ist, mobil optimierte Webseiten zu haben,
00:02:08: findest du in Folge vier, also hör doch mal einfach rein.
00:02:13: Dann, die dritte Gemeinsamkeit ist Suchmaschinenoptimierung.
00:02:17: Egal für welchen Zielgruppe du deine Webseite machst, wer deine Zielgruppe ist,
00:02:23: Sichtbarkeit in Suchmaschinen ist essentiell, um Besucher auf
00:02:26: die Webseite zu bringen.
00:02:28: Aber dann hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf und strategische
00:02:33: Unterschiede beginnen.
00:02:35: B2B-websites für Einzelunternehmen und KMUs, bei denen steht Vertrauen
00:02:40: und Information im Mittelpunkt.
00:02:42: Also wenn du dich in diesem Bereich bewegst, also deine Dienstleistungen oder
00:02:47: Produkte an andere Unternehmerinnen und Unternehmer anbietest, dann
00:02:52: sieht das folgendermaßen aus: Zum einen hast du einmal hier
00:02:57: langfristige Entscheidungsprozesse.
00:02:59: B2B-Käufe sind in der Regel selten und/oder kaum spontane Entscheidungen.
00:03:04: Statt auf Emotionen zu setzen, musst du einen rationalen Mehrwert
00:03:08: deiner Lösung herausstellen.
00:03:09: Das heißt, du musst genau zeigen, welchen Mehrwert oder welche Lösung
00:03:15: bietest du an, weil deine Kunden überlegen sich sehr
00:03:18: genau, welche Lösungen am besten für ihre eigenen Herausforderungen passen.
00:03:24: Ein Beispiel: Ein Webentwickler, der sich an kleine Unternehmen wendet, wird seine
00:03:28: Webseite darauf ausrichten, umfassende Informationen zu seinen
00:03:32: Dienstleistungen zu geben, aber auch Case Studies zeigen, um den
00:03:37: Erfolg seiner Arbeit zu belegen.
00:03:40: Dann gibt es detaillierte Inhalte und technische Informationen.
00:03:44: Deine B2B-Kunden erwarten, dass du ihnen präzise Informationen lieferst, zum
00:03:49: Beispiel technische Details oder konkrete Lösungen für seine speziellen Bedürfnisse.
00:03:56: Ein Beispiel: Ein kleines IT-Beratungsunternehmen könnte
00:04:00: möglicherweise tiefergehende Blog-Artikel oder Whitepapers zu technischen
00:04:03: Themen veröffentlichen.
00:04:05: Die zeigen ihre Kompetenz in der Problemlösung und können als Beweis
00:04:10: dienen, dass der Zielkunde dort richtig ist.
00:04:15: Ein weiterer Punkt wäre der Vertrauensaufbau.
00:04:18: Geschäftskunden wollen auf gar keinen Fall Risiken eingehen.
00:04:23: Dein Ziel sollte es sein, Vertrauen aufzubauen.
00:04:26: Das kann durch Referenzen sein, Kundenbewertungen oder auch natürlich das
00:04:32: als Angebot von einem unverbindlichen Erstgespräch.
00:04:35: Ein simples Beispiel: Ein Freelancer bietet auf seiner Webseite eine klare
00:04:41: Kontaktmöglichkeit, Fallstudien und Kundenmeinungen, damit er das Vertrauen
00:04:45: seiner potenziellen Kunden gewinnt.
00:04:48: Ein vierter wichtiger Punkt ist die Lead-Generierung.
00:04:51: In B2B ist es nicht das Ziel oder selten das Ziel, dass der Kunde sofort kauft,
00:04:57: sondern du willst den Lead generieren.
00:04:59: Das heißt, einen potenziellen Kunden, der interessiert ist an der Dienstleistung,
00:05:05: die du anbietest und den du langfristig betreuen kannst.
00:05:10: Ich sage hier, dass es hier hauptsächlich um Lead-Generierung geht, denn es gibt
00:05:16: natürlich vor allen Dingen bei Produkten mit niedrigen Preisen, also so
00:05:20: niederschwellige Einstiegsangebote, kann oft das Ziel sein, dass der
00:05:24: Kunde wirklich gleich kauft.
00:05:26: Aber vor allen Dingen im hochpreisigeren Bereich musst du davon ausgehen, dass du
00:05:31: viele, viele Berührungspunkte brauchst, bis ein Kunde tatsächlich bei dir kauft.
00:05:36: Wie schaut es denn dann bei Business-Websites für Endkunden aus?
00:05:42: Hier entscheiden Emotionen und sind meistens Schnellkaufentscheidungen.
00:05:47: Da hast du eine andere Strategie.
00:05:49: Du musst schnell die Aufmerksamkeit des Nutzers gewinnen, musst Emotionen wecken
00:05:53: und dafür sorgen, dass alles einfach und schnell geht.
00:05:59: Hier haben wir zum Beispiel schnelle Entscheidungen.
00:06:01: Und ich spreche nicht davon, wenn ein Endkunde ein Auto kauft, das ist natürlich
00:06:07: keine schnelle Entscheidung, wobei bei manchen wahrscheinlich schon (lacht).
00:06:10: Zum Beispiel der B2C-Kaufprozess ist oft sehr impulsiv und emotional.
00:06:15: Das heißt, du musst deinen Besucher innerhalb von Sekunden überzeugen auf
00:06:18: deiner Webseite, deshalb soll diese Webseite ganz klar auf schnelle
00:06:21: Entscheidungen ausgelegt sein.
00:06:23: Beispiel: Ein Onlineshop für nachhaltige Mode.
00:06:26: Der setzt auf hochauflösende Bilder, starke visuelle Elemente und einen
00:06:31: ganz einfachen Bestellprozess.
00:06:33: Der soll den Kunden dazu anregen, schnell zu kaufen.
00:06:37: Dann geht es um die emotionale Ansprache.
00:06:39: Hier zählen Emotionen viel mehr als technische Informationen.
00:06:43: Egal ob es um Mode, Kosmetik oder andere Konsumgüter geht, die emotionale
00:06:48: Ansprache muss direkt auf dem Punkt sein.
00:06:51: Zum Beispiel eine Kosmetikmarke könnte mit Bildwelten, also mit ihrer
00:06:57: Bildsprache und Videos arbeiten.
00:06:59: Also die soll Schönheit und Selbstbewusstsein verkörpern und den
00:07:03: Kunden emotional abholen und binden.
00:07:06: Und dann gibt es noch personalisierte Erlebnisse.
00:07:10: Auch die können ein Schlüssel zum Erfolg sein in diesem Bereich.
00:07:13: Du hast auch öfters einmal, wenn du in Shops bist zum Beispiel, dass du andere
00:07:21: Produktempfehlungen kriegst, basierend auf deinen früheren Einkäufen.
00:07:23: Ich meine, Amazon ist für mich immer so ein Paradebeispiel, wie man das macht,
00:07:27: weil du findest dort immer: "Andere Kunden, die das gekauft
00:07:31: haben, kauften auch das".
00:07:33: Oder "Du hast dieses Produkt gekauft und das und das passt noch dazu".
00:07:41: Also Onlinehändler können das ganz super.
00:07:44: Und dann gibt es noch direkte Conversions.
00:07:49: Hier zählt der schnelle Kauf, das heißt, der Kunde soll sich nicht in Ruhe ein
00:07:53: Erstgespräch buchen, er soll dir nicht auf Social Media folgen, sondern
00:07:56: der Kunde soll etwas kaufen.
00:07:59: Das heißt, du musst es dem Kunden so einfach
00:08:02: wie möglich machen, zum Checkout zu kommen.
00:08:04: Keine Umwege, ganz ein klarer Weg.
00:08:08: Zum Beispiel hast du auch die Möglichkeit, es gibt etliche Shops schon, die
00:08:12: einen Express-Checkout anbieten.
00:08:15: Das heißt, der Kunde kann binnen weniger Sekunden seine Bestellung abschließen
00:08:18: und hat es auch wieder erledigt.
00:08:21: Dann kommen wir hier einmal zu meinem magischen Feen-Tipp:
00:08:24: Schau dir erfolgreiche Webseiten deiner Konkurrenten an, deiner
00:08:29: Mitbewerber und analysiere sie.
00:08:31: Was machen die richtig?
00:08:32: Was spricht dich an?
00:08:33: Welche Elemente könntest du für deine Webseite übernehmen und anpassen?
00:08:38: Hier geht es nicht darum, Dinge zu kopieren, sondern einfach zu schauen, was
00:08:42: funktioniert bei ihnen und welche Sachen könnten bei dir auf der
00:08:45: Webseite auch gut funktionieren.
00:08:48: Da gibt es einen Praxis-Tipp.
00:08:50: Zum Beispiel erstelle dir einfach eine Liste von fünf bis zehn Webseiten von
00:08:52: Mitbewerbern oder von Vorbildern in deiner Branche und schreib dir auf,
00:08:57: was dir gefällt und was nicht.
00:09:01: Achte dabei natürlich auch aufs Design, die Benutzerfreundlichkeit
00:09:04: und die Inhalte.
00:09:06: Jetzt habe ich dir einiges erzählt über den Unterschied und die
00:09:10: Gemeinsamkeiten von B2B und B2C.
00:09:12: Also lass uns doch einfach noch einmal ganz kurz zusammenfassen.
00:09:16: Sowohl B2B-als auch B2C-Websites müssen nutzerfreundlich sein, mobil
00:09:22: optimiert und suchmaschinenfreundlich.
00:09:26: Beide Strategien setzen immer auf ansprechenden Content und natürlich ein
00:09:31: sinnvoller Einsatz von Call to Actions, also Buttons: Was muss der Besucher
00:09:35: tun, um Conversions zu fördern?
00:09:39: Bei den Unterschieden: Der Hauptunterschied liegt im Kaufprozess.
00:09:46: B2B, also Unternehmer, entscheiden immer länger.
00:09:51: Das heißt, der Prozess ist länger und komplexer, während Endkunden oft schneller
00:09:57: und viel emotionaler ihre Entscheidungen treffen.
00:10:00: Bei B2B setzt du stärker auf Vertrauensaufbau und detaillierte
00:10:03: technische Informationen.
00:10:05: Bei B2C geht es um emotionale Bindung und total unkomplizierte Bestellabläufe,
00:10:12: sowie schnelle Conversions.
00:10:15: Egal auf welchem Markt du dich bewegst, deine Webseite muss immer den Bedürfnissen
00:10:20: deiner Zielgruppe entsprechen.
00:10:23: Planst du jetzt gerade eine neue Webseite oder bist du unsicher, ob deine bestehende
00:10:27: Webseite für deine Zielgruppe angepasst werden muss?
00:10:31: Oder bist du dir nicht sicher, ob du alle wichtigen Punkte für B2C
00:10:35: oder B2B beachtet hast?
00:10:38: Dann lass uns doch ganz einfach plaudern.
00:10:41: Buch dir gleich einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.
00:10:44: Den Link dazu findest du wie immer in den Shownotes.
00:10:47: Und denk daran: Deine Webseite kann mehr als nur gut aussehen.
00:10:51: Sie kann deine beste Mitarbeiterin werden!
00:10:54: Bleib zauberhaft und voller Tatendrang, bis bald, deine Angelika.
00:11:01: (Musik) Das war es auch schon wieder mit dieser Folge von Webseiten-Magie.
00:11:07: Vielen Dank, dass du mit dabei warst.
00:11:09: Weitere Informationen zu Angelika und ihrer Arbeit findest du unter www.
00:11:13: diemarketingfee. at.
00:11:16: Und jetzt stellt sich die Frage: Wie ist es bei dir?
00:11:19: Hast du bereits eine Website, die du vielleicht sogar selbst erstellt hast?
00:11:23: Oder du hast sie vor einiger Zeit erstellen lassen, aber es kommen
00:11:26: keinerlei Anfragen über sie?
00:11:27: Und generell: Irgendwie bist du mit deiner deiner Website schon länger nicht
00:11:31: mehr glücklich und zufrieden.
00:11:32: Wenn es dir so geht, dann sichere dir jetzt ein kostenloses
00:11:35: Erstgespräch mit Angelika.
00:11:37: Sie schaut sich mit dir deine aktuelle Situation an, bespricht deine Ziele und
00:11:41: ihr findet gemeinsam heraus, was die nächsten Schritte sind.
00:11:44: Egal ob du dich gerade mit Ladezeiten herumschlägst oder deine Website
00:11:48: optimieren willst, setzt euch zusammen und klärt, wie
00:11:51: sie dir am besten weiterhelfen kann.
00:11:53: Den Link zur Terminbuchung findest du in den Shownotes.
00:11:56: Danke, dass du uns heute dein Ohr geliehen hast und denke immer daran: Mach deine
00:12:00: Website zu deiner besten Mitarbeiterin!
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